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Region weitet die Familienberatung aus

Laatzen Region weitet die Familienberatung aus

Die Region Hannover will die Familien- und Erziehungsberatung (FEB) in der Region erweitern. Im Bereich Laatzen kooperiert die FEB-Außenstelle der Region künftig enger mit der Beratungsstelle des Kirchenkreises Laatzen/Springe am Kiefernweg. Am Freitag wurde der entsprechende Vertrag unterzeichnet.

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Detlef Brandes, Superintendent des Kirchenkreises Laatzen/Springe, und Alisa Bach, Leiterin des Fachbereichs Jugend der Region Hannover, unterzeichnen den Vertrag für die Kooperation zur Familien- und Erziehungsberatung in Laatzen in Anwesenheit von Matthias Möller (Fachbereich Jugend, Region Hannover, hinten, von links), Andreas Heinze (Leiter der Beratungsstrelle der Evengelischen Familien,- Paar- und Lebensberatung am Kiefernweg), Holger Thiermann (Fachbereich Jugend, Region Hannover) und Birgit Baumann (Mitarbeiterin der Beratungsstelle am Kiefernweg).

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Der Superintendent des Kirchenkreises Detlef Brandes sowie Alisa Bach, Leiterin des Fachbereichs Jugend der Region Hannover, unterzeichneten am Mittag das Schriftstück in Laatzen. Die Familien- und Erziehungsberatung (FEB) der Region Hannover, die bei Problemen und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern kostenlose Hilfe anbietet, soll demnach noch enger mit der Beratungsstelle am Kiefernweg kooperieren.

Die Erweiterung ist mit einer finanziellen Förderung und deutlichen Personalaufstockung verbunden. War bei der FEB-Außenstelle an der Sudewiesenstraße 4 in Grasdorf für die Beratung von Familien bislang eine knappe halbe Stelle vorgesehen, sind es künftig mit einer 0,9 Stelle doppelt so viel. Der Hauptsitz der Außenstelle sitzt in Ronnenberg. Auch bei der Beratungsstelle des Kirchenkreises am Kiefernweg steht künftig statt einer halben eine volle Fachkraft-Stelle zur Verfügung. Die Region finanziert diese Stellen zunächst für fünf Jahre.

Die Mitarbeiter der Region an der Sudewiesenstraße und des Kirchenkreises am Kiefernweg bündeln somit ihre Aufgaben: An beiden Beratungsstellen stehen die Mitarbeiter Eltern und Kindern zur Verfügung. Sie beraten bei verschiedenen Anlässen - von Beziehungs- und Schulproblemen über aggressives Verhalten und Bewältigung von Gewalt- und Missbrauchserfahrungen bis zur Bewältigung einer Scheidung der Eltern

Neben der Beratung in den Einrichtungen wollen die Mitarbeiter darüber hinaus stärker auf Eltern und Schüler zugehen. "Wir ergänzen die Komm-Struktur durch eine Geh-Struktur", sagt Matthias Möller vom Fachbereich Jugend der Region Hannover. So könnten Mitarbeiter beispielsweise bei Elternsprechtagen auf das Beratungsangebot hinweisen oder Sprechstunden direkt vor Ort in Kindertagesstätten oder Schulen anbieten. Insbesondere sollen auch sozial benachteiligte Familien angesprochen werden. Untersuchungen hätten ergeben, dass diese Zielgruppe Beratungsstellen seltener aufsuchen als andere.

Von Daniel Junker

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