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Die neue Haltelinie gibts heiß aus dem Eimer

Laatzen-Mitte Die neue Haltelinie gibts heiß aus dem Eimer

Was nach Jahren verblasst ist, strahlt wieder weiß und ist gut erkennbar – auch nachts. Die Region verpasst einigen ihrer Straßen in Laatzen in dieser Woche eine Frischekur. Sie lässt an mehreren Stellen Markierungen erneuern, unter anderem an der Erich-Panitz-Straße.

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Jeder Handgriff sitzt: Die Heißplastikmasse wird in einem Kocher auf 200 Grad Celius erhitzt, eh sie in den sogenannter "Zieher" gegossen und auf die Fahrbahn gebracht wird. Ein dritter Mitarbeiter streut sandartige Glasperlen auf die binnen zwei Minuten erhärtende Masse, sodass die Haltelinie auch nachts im Scheinwerferlicht gut zu sehen ist.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Die Arbeitsschritte sind fest eingespielt und nahezu überall gleich: Der orangefarbene Wagen samt Anhänger, der „Kocher“, steht mit Blinklichtern und dampfenden Töpfen am Straßenrand. Nachdem die Männer in den orangefarbenen Arbeitsanzügen eine Fahrspur abgesperrt haben, geht es zügig weiter. Während einer mit einem Laubpuster die einzelnen Führungs- und Haltelinien von Schmutz befreit, legt ein anderer ein das Blech an die Außenkante und greift sodann zur „Ziehform“. Dies ähnelt einer großen, rechteckigen bodenlosen Backform mit Stiel und wird auf der Linie platziert. Nur wenige Augenblicke später tritt ein dritter Mitarbeiter mit einem Eimer heran. Langsam gießt er eine aus dem „Kocher“ gezapfte dickflüssige Plastikmasse in die Form, die sodann wie ein riesiger Stift weitergezogen wird. Ein vierter Mitarbeiter folgt und wirft in gebückter Haltung ein sandartiges Gemisch auf die neue etwa drei Millimeter hohe Haltelinie. „Das sind Glasperlen die nachts das Scheinwerferlicht der Autos reflektierten“, erklärt er: „Ohne die wäre alles schwarz.“ Alles muss schnell gehen, denn die auf 200 Grad erhitzte Heißplastikmasse härtet binnen zwei Minuten aus. Überstände oder Lücken wie an den Führungslinien müssen rasch abgespachtelt werden. Schon nach kurzer Zeit wird die Fahrspur wieder freigegeben und an anderer Stelle weitergearbeitet. Neben der Erich-Panitz-Straße hat die Region unter anderem die Markierungen am Kreisel der Marktstraße sowie in Rethen an der B 443 erneuert. Auch die Stadt Laatzen ist derzeit an verschiedenen Stellen mit Markierungsarbeiten beschäftigt. Bis Ende November sollen unter anderem die 30er Zone im Gleidinger Dammackerweg, die Radfahrerpiktogramme in der Grand-Quevilly-Passage sowie verschiedenste Sperr- und Parkplatzmarkierungen Stadtgebiet erneuert sein.

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Von Astrid Köhler

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