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Region fördert Integrationsprojekte in Laatzen

Laatzen Region fördert Integrationsprojekte in Laatzen

58 Anträge für Intergrationsprojekte hat die Region in diesem Jahr erhalten und eine Jury hat 30 davon als förderwürdig eingestuft - auch ein Projekt in Laatzen. Bei der Thomasgemeinde sollen Frauen mit und ohne Migrationshintergrund die Möglichkeit erhalten "vielfältig kreativ" zu werden.

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Die Thomasgemeinde bietet vier Kurse an, bei denen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung unter anderem ihr Deutsch verbessern können.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Der Projektträger Diakonieverband Hannover-Land will in Laatzen Frauen mit und ohne Fluchterfahrung oder Migrationshintergrund beim Deutschlernen fördern. "Dazu sollen sie im Rahmen des Projekts (insgesamt vier Kurse) neue Kontakte knüpfen, ihre Sprachkenntnisse verbessern und Sachen wie Bekleidung und Schmuck herstellen", heißt es im Antrag. Vom gegenseitigen Lernen und dem Bewusstsein der eigenen, geleisteten Arbeit und gegenseitigen Unterstützung sollten auch Kinder und Bekannte profitieren.

Wurde 2013 ein ähnlicher Antrag schon einmal bei der Region gestellt und nicht gefördert, bewilligte die aus sechs Mitgliedern bestehende Jury jetzt die beantragte Summe in voller Höhe von 5250 Euro.

Im Vergleich zu den Vorjahren, als mitunter mehr als 100 Projektanträge eingereicht wurden, waren es in diesem Jahr mit 58 verhältnismäßig wenige. Bei der Auswahl sei es der Jury wichtig gewesen, "dass die Projekte niederschwellig und nachhaltig sind, einen Vorbildcharakter habe und dass Migrantinnen und Migranten  aktiv mitarbeiten", sagte Jurymitglied Ute von Wrangell.

Unter den 30 geförderten Projekten sind 13 in Hannover selbst. Die übrigen 17 Projekte verteilen sich auf die Umlandkommunen. Insgesamt wurden wieder rund 155.000 Euro Fördermittel bewilligt.

Zu den Laatzener Projekten die seit 2009 mit Geld aus dem Integrationsfonds der Region gefördert worden sind, gehörten unter anderem die beiden städtischen Fahrradfahrkurse "Mobil auf zwei Rädern" (2010), eine "Musikalische Weltreise" für Grundschüler der Pestalozzistraße (2011) und das Transition-Town-Hannover-Projekt "Weltgärten" (2014).

Von Astrid Köhler

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