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Region gibt grünes Licht für neue Graffitiwand

Alt-Laatzen Region gibt grünes Licht für neue Graffitiwand

Wird die riesige graue Wand an der Bahnbrücke in Alt-Laatzen mit Graffiti verziert? Die Region hat zumindest nichts dagegen. Wie die Stadt jetzt mitteilte, hat die Behörde auf einen Vorschlag der Grünen-Ratsfraktion positiv reagiert und für das Vorhaben grünes Licht gegeben.

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Die Region hat für die Verzierung der grauen Betonwand mit Graffiti an der Bahnbrücke über die Erich-Panitz-Straße an der Grenze von Alt-Laatzen nach Laatzen-Mitte grünes Licht gegeben.

Quelle: Daniel Junker

Alt-Laatzen. Bereits im November 2015 hatte Britt Wischhusen im Ortsrat Laatzen vorgeschlagen, dass die Stadt prüfen soll, ob die Fläche der tristen Stützwand zur Bahnbrücke an der Erich-Panitz-Straße farbig gestaltet werden kann. Da die Wandfläche im Verantwortungsbereich der Region Hannover liegt, gab die Stadt die Anfrage weiter.

Nun liegt die Antwort vor: "Die Region hat zugestimmt, dass die Wand farblich umgestaltet werden kann", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Weitere Pläne gebe es noch nicht. "Wir werden erst einmal besprechen, was sich dort anbietet und mit wem wir bei der Gestaltung zusammenarbeiten könnten", so Brinkmann. Durch andere Projekte habe die Stadt bereits Kontakt zu mehreren Graffiti-Künstlern, die für das Projekt eventuell engagiert werden könnten. Dafür seien aber noch Gespräche erforderlich. Zu den möglichen Kosten kann die Stadt ebenfalls noch nichts sagen. "So weit sind wir noch nicht", sagte der Stadtsprecher. Das Projekt könne wohl nicht vor Frühjahr 2017 umgesetzt werden.

Zunächst müssen die Gremien der Stadt darüber entscheiden, ob die Idee weiterverfolgt wird. Bei der Sitzung des Ortsrates im November 2015 gingen die Meinungen sehr auseinander. Während Andreas Quasten (Grüne) und Heiko Schönemann (damals Piraten, heute SPD) die Idee grundsätzlich begrüßten, konnten Ralf Wetzel (Linke) und Bernd Stuckenberg (SPD) ihr nur wenig abgewinnen. Einige Mitglieder des Ortsrates befürchten, dass die Graffiti zu Schmierereien anregen könnten. Andere Lokalpolitiker glauben hingegen, dass diese dadurch sogar verhindert würden, weil die meisten Sprayer die Arbeiten anderer Sprayer respektierten.

Von Daniel Junker

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