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Region lässt Klinikstationen in Laatzen erneuern

Grasdorf Region lässt Klinikstationen in Laatzen erneuern

Neue Patientenzimmer und - bäder, moderne Aufenthaltsräume und Dienstzimmer. Die Region investiert 1,3 Millionen Euro in die Sanierung zweier Stationen des Laatzener Klinikums Agnes Karll. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen, im Sommer soll der zweite Abschnitt realisiert werden.

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Kernsanierung im Laatzener Regionsklinikum Agnes Karll: Ein Teil der Patietenzimmer der beiden Stationen Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin sowie Geriatrie ist bereits modernisiert und hat neben rollstuhlgerechten Badezimmern, auch neuen abschließbare Einbauschränken und handlos zu bedienenden Mülleimer bekommen. In diesem Sommer soll es mit der Sanierung weiter gehen. Insgesamt investiert die Region 1,3 Millionen Euro.

Quelle: Astrid Köhler

Grasdorf. Diese Frischekur haben viele herbeigesehnt: Die Region hat die ersten Patientenzimmer und Diensträume des Laatzener Klinikums Agnes Karll von Grund auf erneuern lassen. Für den Sommer ist bereits der nächste Bauabschnitt in den beiden Stationen Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin sowie Geriatrie geplant. Insgesamt investiert die Region rund 1,3 Millionen Euro in das im Jahr 1968 in Grasdorf errichtete Krankenhaus.

Die beiden Stationen liegen im zweiten und dritten Obergeschoss, direkt übereinander, was die Erneuerung der Elektro- und Wasserleitungen vereinfacht hat. „Bis auf die blanken Mauern ist alles rausgekommen und neu“, betont der kaufmännische Direktor des Regionsklinikums, Ronald Gudath, der für die Häuser in Lehrte, Großburgwedel und Laatzen zuständig ist. Jeweils sieben der 14 Zimmer in den beiden Stationen wurden bereits im vergangenen Jahr modernisiert. Die Arbeiten hätten zwar länger gedauert als ursprünglich geplant, sagte Gudath. Die Patienten wurden aber während der Arbeiten alle innerhalb des Hauses untergebracht und versorgt.

In dem sanierten Bereich wurden neben den Leitungen auch die Fußböden erneuert, moderne, abschließbare Wandschränke installiert – in einigen Zimmern sogar mit Kühlschrank – und die Badezimmer auf den neuesten Stand gebracht. Gab es bisher in den einzelnen Zimmern nur Waschgelegenheiten, mussten sich die Patienten eine Toilette mit denen aus dem Nachbarzimmer teilen und zum Duschen auf den Flur gehen, ist nun alles anders. „Jetzt gibt es für jedes Zimmer ein eigenes Bad“, erklärt Pflegedienstleiterin Isa Wöbbecke. Um die nötigen Flächen zu erhalten, wurden Flurnischen neu genutzt. Die umgebauten Bäder sind alle auch von Rollstuhlfahrern zu benutzen: ebenerdig, mit unterfahrbaren Waschbecken, erhöhtem Toilettensitz und großem Duschbereich. Außerdem wurde eine platzsparende, in sich faltbare Tür eingebaut, sodass Rollstuhlfahrer problemlos vom Bad ins Patientenzimmer und zurück rollen können.

Die in die Wand installierten Mülleimer lassen sich auch ohne Hände, also mit dem Bein oder Arm öffnen – ein wichtiger hygienischer Aspekt.Zusätzlich zu den ersten 14 Patientenzimmern wurden auch Aufenthaltsbereiche und Diensträume der beiden Stationen auf den neuesten Stand gebracht.

In Laatzen sei lange nicht in die räumliche Verbesserung des Krankenhauses investiert worden, sagte der ärztliche Direktor Michael Fantini: Es sei gut, ein höheres Niveau zu bekommen. Dies passe zu der Qualität der Arbeit im Hause – zumal vor dem Hintergrund der Medizinstrategie 2020. Laatzen ist unter anderem ein KRH-Standort für Akutgeriatrie.

Im Sommer soll die Sanierung fortgesetzt werden. Langfristiges Ziel ist es, alle Zimmer im 240-Betten-Haus zu sanieren.

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Von Astrid Köhler

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