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Kreuzungsumbau wird mangels Förderung verschoben

Laatzen Kreuzungsumbau wird mangels Förderung verschoben

Der für diesen Sommer angekündigte Umbau des Laatzener Kreuzungsbereichs Hildesheimer und Erich-Panitz-Straße wird bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Das hat die Region mitgeteilt, nachdem bereits in Aussicht gestellte Fördermittel für das 600.000 Euro Projekt nun ausbleiben.

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Fördermittel fehlen: Die Region hat den ursprünglich für diesen Sommer geplanten Umbau der Kreuzung Hildesheimer/Erich-Panitz-Straße vertagt, weil 250.000 Euro an Fördermitteln fehlen.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen. Die Region hatte mit einer 50-prozentigen Förderung durch das Land gerechnet: insgesamt rund 250.000 Euro. Der restliche Teil der Kosten sollte von der Stadt Laatzen kommen.

Erst im Januar hatte die Region die Pläne, die unter anderem eine Reduzierung auf eine Autofahrspur, separate Radfahrspuren und gesicherte Übergänge vorsahen, im Ortsrat und dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Im Sommer sollte der Umbau beginnen.

Wie die Region allerdings im Februar von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erfuhr, wurde keines der vorgesehenen investiven Bauvorhaben an Kreisstraßen der Region in das Jahresbauprogramm aufgenommen. Die Landesbehörde habe diese Entscheidung mit der bestehenden Ungewissheit über die Fortführung der Finanzhilfen des Landes zur Verbesserung der Vekehrsverhältnisse nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) nach 2019 sowie der Vorbelastung durch die in den Vorjahren bewilligten Vorhaben begründet, erklärte Regionssprecher Klaus Abelmann. Derzeit stünden keine weiteren finanziellen Mittel zur Verfügung: "Damit entfallen im laufenden Jahr 1,53 Millionen Euro Fördermittel und geplante Projekte können nicht umgesetzt werden", so der Regionssprecher.

Neben dem Kreuzungsumbau in Laatzen wurden vorerst auch die Pläne für den Neubau eines Radweges zwischen Ihme-Rohloven und Hiddestorf auf Eis gelegt. Insgesamt sind von dem Förderstopp acht Maßnahmen in der Region Hannover betroffen. Ob sie auf anderem Wege oder in veränderter Form umgesetzt werden, ist derzeit noch offen.

Die Regionsverwaltung hat angekündigt, zur nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses am 23. März "eine überarbeitete Bauvorhabenliste für das Jahr 2017 unter Berücksichtigung der ausbleibenden Fördermittel" vorlegen zu wollen.

Die Stadt Laatzen will die "unfreiwillige entstandene Zeit", wie Stadtbaurat Axel Grüning die Zwangspause bezeichnet, nutzen, sich noch eingehender mit den jüngst im Ortsrat und dem Fachausschuss geäußerten Kritikpunkten an den Umbauplänen zu beschäftigen. Sollte die Realisierungsphase im nächsten Jahr neu beantragt werden, wolle die Stadt die Kritikpunkte aufbereitet haben und für die Planung einbringen, so Grüning: "Wir hoffen auf eine einvernehmliche Lösung."

Von Astrid Köhler

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