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Riesiges Interesse am Wohnprojekt Stümpelhof

Ingeln-Oesselse Riesiges Interesse am Wohnprojekt Stümpelhof

Etwa 50 auch seniorengerechte Wohnungen sollen beim alten Stümpelhofs an der Dorfbrunnensraße in Ingeln-Oesslese entstehen. Am Sonnabend hat der Investor Beste Bau das Gelände erstmals für Besucher geöffnet und das Wohnprojekt gemeinsam mit dem Förderverein Mixxed bei einem Aktionstag vorgestellt.

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Zahlreiche Interessierte kommen zum Informationstag zum generationsübergreifenden Wohnen auf das Gelände des Stümpelhofs in Ingeln-Oesselse.

Quelle: Daniel Junker

Ingeln-Oesselse. Seit Jahren ist es ruhig auf dem Stümpelhof, doch am Sonnabend kehrte wieder Leben ein: Zahlreiche Besucher waren gekommen, um sich über das generationsübergreifende Bauprojekt zu informieren. Dafür hatte der Investor Beste Bau aus Sehnde das unter Denkmalschutz stehende Herrenhaus geöffnet. Im Garten gab es Kaffee, Kuchen und Gegrilltes. Die Veranstaltung hatte fast schon Volksfestcharakter.

Beste-Bau-Geschäftsführer Dirk Berkefeld sowie Heinz-Gerhard Küther vom Förderverein Mixxed standen für Fragen bereit, zudem wurden bei kurzen Vorträgen die Pläne und der Zeitplan vorgestellt. Das denkmalgeschützte Hofgebäude soll saniert und in 30 Wohnungen aufgeteilt werden. Zudem sind auf der rückwärtigen Seite drei Neubauten mit insgesamt 20 etwas größeren Wohneinheiten vorgesehen. Der Großteil der Wohnungen soll vermietet werden. Den Quadratmeterpreis schätzt Berkefeld ähnlich wie bei seinem Sehnder Projekt auf 10 Euro, die der Nebenkosten auf "unter 2 Euro".

Die Besucher waren überaus interessiert. "Das Projekt bietet vielen Älteren eine gute Möglichkeit, in Oesselse wohnen zu bleiben, auch wenn sie nicht mehr im eigenen Haus bleiben können", sagten Eckhard und  Andrea Pytel, die sich schon jetzt umschauen: "Eine solche Wohnform erleichtert im Alter vieles, und es klingt trotzdem nicht nach Altersheim."

Für Stephanie und Klaus Zebbedies ist das Thema noch konkreter - obwohl es bei ihnen nicht  ums Alter geht. "Mein Mann hatte einen Schlaganfall und muss bei uns im Haus 36 Treppenstufen hochgehen. Jetzt geht das zwar noch, aber in zehn Jahren wohl nicht mehr", sagte die Regisseurin der Doppeldorfbühne. "Es ist aber wichtig für uns, im Dorf zu bleiben, denn wir sind hier sehr verwurzelt." Den Stümpelhof hätten sie und ihr Mann schon länger im Auge gehabt, erzählt Zebbedies: "Ich habe schon immer gesagt, dass das Gelände klasse ist. Ich glaube, Herr Berkefeld baut das extra für uns."

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Von Daniel Junker

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