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Flüchtlingsunterkunft wird wieder Sporthalle

Laatzen-Mitte Flüchtlingsunterkunft wird wieder Sporthalle

Die Halle II des Erich-Kästner-Schulzentrums sollte nur Notunterkunft für Flüchtlinge in Laatzen sein. Nachdem sich die allgemeine Lage zuletzt entspannte, steht nun der Rückbau der Unterkunft kurz vor dem Abschluss. Zum Schuljahresstart Anfang August soll dort wieder Sport getrieben werden können.

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Rückbau schreitet voran: Nachdem die Sporthalle II des Erich-Kästner-Schulzentrums seit Februar als Unterkunft für 200 schutzsuchende Männer eingerichtet war, soll zum Schuljahresbeginn Anfang August wieder Schul- und Vereinssport möglich sein. Zwei Arbeiter, Josef Brunner (links) und Henning Baumgarten, entfernen den Vlies und Unterbodenschutz.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Die 200 Männer, die seit Februar in der Halle untergebracht waren, hatten die Notunterkunft bereits Mitte Mai verlassen. Ein Großteil zog in die neue, kleinräumigere städtische Sammelunterkunft in der Gutenbergstraße, ein früheres Bürogebäude. Mit den Menschen wurden auch die Etagenbetten, Schränke, Waschmaschinen und weitere Teile aus der Sporthalle geräumt.

In den Sommerferien nun wurde der Rückbau der Halle vorangetrieben: zwischenzeitlich ausgelagerte Garderobenteile, Bänke und Schränke wieder in die Umkleiden und Regieräume gebracht. Außerdem wurde die provisorische Trennwand zum Treppenhaus und der Nachbarhalle entfernt. Mitte dieser Woche soll nach dem Mehrzweckraum auch alle Vliesbahnen und Spanplatten aus der Halle II herausgeschafft sein.

Rund 1800 Quadratmetern groß war der Unterbodenschutz in der Halle und dem Mehrzweckraum. Ein Teil der Spanplatten – der intakte ohne Kleberreste – werde im Keller der Gutenbergstraße eingelagert und soll bei künftigen Sanierungsprojekten wiederverwendet werden, erklärte die Leiterin des Teams Hochbau und Liegenschaften Agnes Herzing bei einem Rundgang.

Was nach Angaben der Stadt bis auf Weiteres im Gebäude bleiben soll sind die Elektro- und Wasserinstallationen. Solange die zusätzlichen Brandmelder im Gebäude und Waschmaschinenanschlüsse im sogenannten Stiefelputzraum nicht störten oder kaputt gingen, gebe es keinen Grund für weitere Arbeiten, betont Herzing.

Als nächstes stehe nun noch eine Grundreinigung des Gebäudes an, dann steht der ursprünglichen Nutzung als Sporthalle nichts mehr im Wege. "Wir haben es so terminiert, dass zum Schuljahresbeginn die Halle für den Schul- und Vereinsport wieder zur Verfügung steht", sagte Stadtsprecher Matthias Brinkmann.

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Von Astrid Köhler

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