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Rund 1500 Gäste kommen zur Saisoneröffnung

Laatzen-Mitte Rund 1500 Gäste kommen zur Saisoneröffnung

Zahlreiche Besucher sind am Ostermontag zur Saisoneröffnung in den Park der Sinne geströmt. Bereits vor Öffnung der Tore hatten sich lange Schlangen gebildet. Denn der Förderverein hatte 40 Kilogramm Süßigkeiten im Park versteckt, die die Kinder gleich nach dem Einlass suchen konnten.

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Osterhäsin Astrid Peters schenkt Sophie (3) aus Laatzen ein Schokoei.

Quelle: Stephanie Zerm

Laatzen-Mitte. Als die Osterhasen um 10.30 Uhr die Tore zum Park der Sinne öffneten, gab es für die jungen Besucher kein Halten mehr. Bewaffnet mit kleinen Osterkörbchen oder Plastiktüten schwärmten sie mit ihren Eltern im Park aus, um bei der Ostereiersuche fündig zu werden. "Sechs Helfer vom Förderverein haben bereits ab 8 Uhr morgens im Gras, in Steinspalten, Mauern und Bäumen Süßigkeiten versteckt", sagte Hella Flohr vom Förderverein Park der Sinne.

Doch lange dauerte die Suche nicht. Bereits gegen 11 Uhr waren die meisten Schokoeier entdeckt und eingesammelt worden. Daher hat sich Mutter Sandra Günther aus Laatzen selber die Taschen mit Schokolade gefüllt - und wenn ihre dreijährige Tochter Sophie nicht hinsah, ließ sie etwas fallen. "Wir waren heute morgen etwas spät dran", erklärte sie: "Und ich wollte nicht, dass Sophie enttäuscht ist, weil sie nichts mehr findet."

Damit niemand bei der Ostereiersuche leer ausging, verteilten auch mehrere Osterhasen im Park Süßigkeiten an die Kinder.

Denn übrig bleibt von den Ostereiern in der Regel nicht die geringste Spur, wie Klaus Gervais, Vorsitzender des Fördervereins betont: "Bislang haben wir noch nie später noch Süßigkeiten gefunden, die nicht entdeckt worden sind."

Nach der großen Ostereiersuche gab das Freie Fanfarenkorps Alt-Laatzen auf der Kulturbühne ein Konzert - und spielte dabei auch das "Lied der Schlümpfe". Außerdem konnten Jungen und Mädchen auf der Kulturbühne mit Jukus malen oder sich im Pavillon vor dem Gartenhaus von den Osterhasen schminken lassen.

Auf eine Hüpfburg hatte der Förderverein aufgrund der schlechten Wetterprognose verzichtet. "Wir haben sie nicht aufgestellt, weil es für die Kinder zu rutschig geworden wäre, wenn es geregnet hätte", sagte Gervais.

Doch Petrus hatte offenbar ein Einsehen. Während des gesamten Programms schien die Sonne. Lediglich gegen 13 Uhr gab es einen Schauer. "Da waren die meisten Gäste schon weg oder konnten sich unterstellen", sagte Hella Flohr.

Bei der offiziellen Parkeröffnung überreichte Klaus Gervais Bürgermeister Jürgen Köhne einen kleinen Solarpanel. Dieser sollte das größere Geschenk symbolisieren, das der Förderverein der Stadt Laatzen als Eigentümerin des Parks jedes Jahr macht. "Dieses Jahr übernehmen wir die Finanzierung der Reparatur der Solaranlage am Ort der Idylle", sagte Gervais. Diese bewegt den kleinen Wasserfall und die Fontäne. Sie ist jedoch schon seit einiger Zeit kaputt, so dass das Wasser nur noch "in homöopathischen Dosen" fließt, wie Gervais erklärte. Das soll nun bald ein Ende haben. "Dann sollen Besucher am Ort der Idylle wieder das Wasser prasseln hören." Die Kosten für die Reparatur liegen laut Gervais im unteren vierstelligen Bereich.

Erstmals Führung auf Arabisch

Damit auch Flüchtlinge die Besonderheiten des Parks der Sinne kennenlernen konnten, bot der Förderverein am Ostermontag um 14 Uhr erstmals eine Führung mit arabischer Übersetzung an. Angeregt hatte dies Gudrun Schreiber, die sowohl im Förderverein des Parks  als auch im Laatzener Netzwerk für Flüchtlinge aktiv ist. "Ziel ist es, zu erklären, warum man im Park nicht grillen und laut sein darf und was die Besonderheiten der einzelnen Objekte sind", erklärte sie. Für die Teilnehmer übersetzte die gebürtige Irakerin Narmin Rashid die Erläuterungen ins Arabische. Dabei war das Interesse groß. Rund 15 Flüchtlinge waren mit ihren Kindern zu der Führung in den Park gekommen. Dort erhielten sie zahlreiche Informationen zur Geschichte des Parks und den verschiedenen Objekten. Am Insektenauge staunten sie nicht schlecht, als sie den Kopf in die Skulptur stecken und die Welt einmal aus Insektenaugen betrachten konnten.

Laut Klaus Gervais vom Förderverein sollen die arabischen Führungen fortgesetzt werden  wenn sie nachgefragt werden.

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Von Stephanie Zerm

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