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Junge Musiker zeigen ihr Können

Laatzen-Mitte Junge Musiker zeigen ihr Können

Rund 80 Jungen und Mädchen aus der Region Hannover treten am 23. Januar beim Regionalwettbewerb von Jugend musiziert in Laatzen an. Darunter auch acht junge Musiker aus der Stadt der Sinne. Einige von ihnen haben bereits am Sonnabend bei der Generalprobe ihr Können gezeigt.

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Julius aus Rethen ist bereits zum fünften Mal bei Jugend musiziert dabei.

Quelle: Stephanie Zerm

Laatzen-Mitte. Simon Köhler wirkt hoch konzentriert. Virtuos spielt der Siebenjährige auf seinem Cello mehrere kleine Stücke des französischen Komponisten Joseph Bodin de Boismortier. Dabei ist es im Forum des Erich Kästner Schulzentrums so still, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte.

Mit seinen sieben Jahren gehört Simon zu den jüngsten Teilnehmern von Jugend musiziert. Es ist das erste Mal, dass er an dem Wettbewerb teilnimmt. Dabei ist der blonde Knirps, der kaum über sein Instrument schauen kann, allerdings ganz entspannt. "Nö, nervös bin ich nicht", sagt der junge Musiker, der die zweite Klasse der Grundschule Grasdorf besucht. "Ich bin schon öfter vor Publikum aufgetreten."

Im Vergleich zu Simon ist Julius Obst aus Rethen bereits ein alter Hase, was die Teilnahme bei Jugend musiziert angeht. "Ich bin das fünfte Mal dabei", sagt der 13-Jährige, der die 9. Klasse der Albert-Einstein-Schule besucht. Vor zwei Jahren hat er sogar einen ersten Preis beim Landeswettbewerb gewonnen. Damals konnte er nicht zum Bundeswettbewerb fahren, da er noch zu jung war. Das ist jetzt anders. "Ich werde mein Bestes geben, um am Bundeswettbewerb in Kassel teilnehmen zu können", sagt der Rethener, der ebenfalls Cello spielt.

Insgesamt treten beim Regionalwettbewerb acht Jungen und Mädchen aus Laatzen an. Die meisten spielen Cello und werden an der Musikschule Laatzen von Yasuko Ogata unterrichtet. So wie auch der achtjährige Alexander Lewis, der zum Unterricht extra aus Hannover nach Laatzen kommt. Mit den Auftritten ihrer Schüler zeigte sich die Cellolehrerin am Sonnabend aber nur halb zufrieden. Obwohl die Stücke, die die jungen Musiker spielten, für die Zuhörer tadellos waren, erklärte sie anschließend lächelnd: "Es gibt immer noch etwas zu verbessern."

Musikschulleiter Ulrich Bernert, der auch den Regionalwettbewerb leitet, wünschte den Musikern viel Glück und gab ihnen einen Rat mit auf den Weg: "Zeig dem Publikum, dass es euch Spaß macht und lächelt auch mal."

Von Stephanie Zerm

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