Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Ortsratsgruppe will verborgenen Park beleben

Rethen Ortsratsgruppe will verborgenen Park beleben

Der Rethener Park sei zwar schön, liege aber derart versteckt, dass ihn Ortsunkundige kaum fänden, kritisiert die Ortsratsgruppe SPD und Grüne. Neben einer besseren Ausschilderung regt sie eine Belebung des hinter einer Mauer an der Hildesheimer Straße liegenden Parks an. Doch es gibt auch Kritiker.

Voriger Artikel
Deveser Fotografen stellen Äthiopien-Fotos vor
Nächster Artikel
In Laatzen sind wieder die Winzer am Werk

Der Rethener Park östlich der Hildesheimer Straße ist für Ortsunkundige kaum zu finden. Die Ortsratsgruppe von SPD und Grünen regt daher eine bessere Ausschildung an – nicht nur unmittelbar am Parkeingang, wie dem an der Schmiedestraße.

Quelle: Astrid Köhler

Rethen. Der Gruppe gehe es darum, den Park zu beleben und besonders von der Hildesheimer Straße aus auf die Grünanlage aufmerksam zu machen, erklärte Heiko Schönemann (SPD) jüngst im Ortsrat. Derzeit gebe es zwar schon Schilder, doch seien diese nur unmittelbar an den versteckt liegenden Parkeingängen angebracht und von der Straße aus nicht zu erkennen. „Wenn ich das Schild sehe, bin ich im Park – dann brauche ich das Schild nicht mehr“, ergänzte Rita Heitsch (SPD), die sich gleichfalls für eine prominentere Werbung für den Park aussprach. "Für mich hat das was mit Informationen für die Bürger zu tun."

Die Grünfläche sei ein lokaler Stadtteilpark und habe keine Bedeutung über die Grenzen des Ortsteils hinaus, sagte hingegen Peter Friedsch (CDU). Er warnte zugleich vor "optischer Umweltverschmutzung" und meinte: "Wir haben in Rethen schon viel zu viele Schilder stehen. Es gibt bessere Wege, auf den Park aufmerksam zu machen, als solche Blechtafeln." Auch Hannelore Flebbe (CDU) äußerte sich kritisch: Bürger, zumal Neubürger, hätten auch eine "Holschuld" und müssten sich selbst informieren. Sie schlug vor, Fotos vom Gemeindehaus und dem Park im Internet einzustellen. "Damit sollte der Informationspflicht genüge getan sein", so Flebbe.

„Dieser Park ist es wert, gesehen zu werden“, befand dagegen Carmen Karwehl (Grüne). Es bleibe dabei, dass die Eingänge schwierig zu finden sind.

Bereits bei einem Ortstermin mit der Verwaltung war es im März auch um diese Frage gegangen. Im Entwurf für den Haushaltsplan sind inzwischen 2500 Euro für eine neue Beschilderung vorgesehen. Diese soll nach Auskunft der Verwaltung im nächsten Jahr angebracht werden.

Ein weiterer Antrag der Gruppe zur Belebung des Parks wurde nur kurz diskutiert. SPD und Grüne hatten angeregt, den Radwanderweg Grüner Ring zu verlegen und durch den Park zu führen. Auch eine Sitzgruppe und eine Übersichtstafel von Rethen mit Beschreibung der historischen Gebäude sollten aufgestellt werden. Die Verwaltung gab zu bedenken, dass die Wege derzeit nicht für den Radverkehr ausgelegt sind und Schaden nehmen könnten. Auch gebe es mit der Kita und dem Spielplatz im Park zwei Gefahrenpunkte und erhöhte Unfallgefahren, weswegen das Radfahren verboten sei. Die Gruppe zog ihren Antrag daraufhin in die Fraktion zurück.

doc6wzcj3vh30m1gwg7x189

Der Rethener Park östlich der Hildesheimer Straße ist für Ortsunkundige kaum zu finden. Die Ortsratsgruppe von SPD und Grünen regt daher eine bessere Ausschildung an – nicht nur unmittelbar am Parkeingang, wie dem an der Schmiedestraße.

Quelle: Astrid Köhler

Von Astrid Köhler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6x738tdj99j109xlm4bj
Firmen präsentieren sich im Leine-Center

Fotostrecke Laatzen: Firmen präsentieren sich im Leine-Center