Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
SPD will Alt-Laatzen für Senioren fit machen

Alt-Laatzen SPD will Alt-Laatzen für Senioren fit machen

Wie lässt sich bezahlbarer Wohnraum für ältere Menschen schaffen? Die Ratsgruppe SPD/Grüne/GLuP hat jetzt für Alt-Laatzen ein Quartiersmanagement vorgeschlagen, das sich des Themas annehmen soll.

Voriger Artikel
Ray Cooper spielt Spezialshow für Laatzen
Nächster Artikel
Erich-Kästner-Gymnaisum entlässt seine Abiturienten

Vorsicht Stufe: Viele Wohnungen und Häuser in Alt-Laatzen sind (noch) nicht barrierefrei.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Hintergrund ist die Diskussion um die geplante Bebauung am Alten Markt mit Flebbehof und Bauhof. Wie berichtet, hat sich der Rat der Stadt für die Pläne des Unternehmens Meravis ausgesprochen, das dort für Laatzener Verhältnisse relativ hochpreisige Reihen- und Mehrfamilienhäuser schaffen will. Mehrere Seniorengruppen hatten daraufhin die Entscheidung der Stadt kritisiert.

„Im Zusammenhang mit den Diskussionen ist deutlich geworden, wie groß der Bedarf an bezahlbaren barrierefreien Mietwohnungen insbesondere in Alt-Laatzen ist“, heißt es in einem Antrag der SPD-geführten Ratsgruppe. Zumal in Alt-Laatzen relativ viele ältere Menschen lebten, deren Wohnungen nicht barrierefrei sind.

Das vorgeschlagene Quartiersmanagement könnte Abhilfe schaffen. Konkret geht es der Ratsgruppe darum, zu erreichen, dass möglichst viele Wohnungen - vor allem zur Miete - in Alt-Laatzen barrierefrei ausgebaut werden. Weiteres Ziel sei „ein Wohnungsangebot, das auch den Bedürfnissen nach genossenschaftlichen Wohnformen gerecht wird“. Außerdem solle eine Angebotsstruktur für wohnungsnahe Dienstleistungen entstehen - gemeint ist offenbar insbesondere der Pflegebereich.

Einbeziehen wollen SPD, Grüne und die Gruppe Linke und Piraten (GLuP) die Wohnungsbaugesellschaften - insbesondere die KSG Hannover und die WBG Laatzen, die beide ihren Sitz im Stadtteil haben. Und: „Eine breite Beteiligung von Bürgern aus Alt-Laatzen und gegebenenfalls auch den anderen Stadtteilen soll von Anfang an sichergestellt sein“, heißt es in dem Antrag weiter. Zuschüsse könnten über die soziale Wohnungsbauförderung von Land und Bund eingeworben werden, auch die Kreditanstalt KfW gebe Zuschüsse für altersgerechte Umbauten. Später könnte das Modell auch auf andere Stadtteile übertragen werden, hoffen die Ratsmitglieder.

Bei der KSG Hannover stößt das Projekt auf Interesse. „Es kommt auf die Details an, aber wir stehen dem offen gegenüber“, sagt Prokurist Stephan Prinz. Das Unternehmen habe einerseits Budgets zur Wohnungsmodernisierung, andererseits gibt es das Modell sogenannter Quartierstreffs: Im Langenhagener Stadtteil Wiesenau ist im Herbst 2014 ein solcher Treff in Kooperation mit der Stadt entstanden. Im Gegensatz zum SPD-Vorschlag hat dieser allerdings die Form eines Stadtteiltreffs mit Angeboten für alle Generationen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6so7eyx5pee134syb11u
Nikolaus kommt zum lebendigen Adventskalender

Fotostrecke Laatzen: Nikolaus kommt zum lebendigen Adventskalender