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SPD will Neubau an Sportanlage Erbenholz

Rethen SPD will Neubau an Sportanlage Erbenholz

Die Umkleiden der Sportanlage Erbenholz in Rethen sind marode - eigentlich sollte die Sanierung in diesem Jahr beginnen. Nun sieht doch alles nach einem Neubau aus, den die Stadt dem FC und anderen Nutzern finanzieren will. Allerdings müssten sich diese dann noch ein Jahr gedulden.

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Bislang sind die Umkleiden direkt im Gebäudekomplex Erbenholz untergebracht. Jetzt könnte ein Neubau direkt neben dem Sportplatz entstehen.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Seit Jahren diskutieren Vereine, Verwaltung und Politik über den Zustand der in die Jahre gekommenen Räume. In denen zeugen kaputte Türen, befleckte Wände, offene Decken und immer wieder auftretender Schimmel davon, dass dringend etwas getan werden müsste. Bislang scheiterte eine Lösung an der Frage, ob eine Sanierung oder ein Neubau besser wäre.

Ende 2014 machte der Laatzener Rat dann zwar 245.000 Euro für eine Sanierung frei, die Bauchschmerzen bei vielen Ratspolitikern blieben jedoch. Jetzt soll es doch noch eine Entscheidung zugunsten eines Neubaus geben. „Wir haben verschiedene Alternativen sorgfältig geprüft und uns für einen Neubau entschieden“, sagt Heinz Scheibe, Mitglied der SPD im Sportausschuss. Dabei habe ein neuer Vorschlag der Stadtverwaltung letztlich überzeugt: Die Räume könnten demnach auf einer Fläche nordwestlich des Sportplatzes entstehen, wo bislang ein Teil der Tribüne untergebracht ist. Nach Schätzung Scheibes würde etwa ein Drittel der Tribüne wegfallen. Der Ratsgruppe schwebt ein Massivbau mit sechs Kabinen und einem Geschäftszimmer vor - bislang sind es acht Kabinen.

Die Stadt müsste dafür mehr Geld in die Hand nehmen als aktuell vorgesehen, hätte dafür aber eine langfristig nutzbare und energieeffiziente Lösung, argumentiert die Ratsgruppe. Die Verwaltung hatte die Kosten für eine solche Lösung zuletzt auf etwa 550 000 Euro beziffert - abzüglich der Einnahmen für den Verkauf der bestehenden Räume.

„Die seit Jahren unerträglichen Zustände für die Nutzer der Sportanlage müssen endlich beseitigt werden“, findet Scheibe - zumal die Grundschule Rethen bald wohl einen Teil ihres Sportbetriebs ans Erbenholz verlegen muss: Die Stadt plant, die neue Feuerwache Süd auf dem bisherige Schulsportgelände zu errichten.

Für die Sportler hätte die neue Entscheidung, die noch in den Ratsgremien diskutiert werden muss, einen Nachteil: Sie müssten ein weiteres Jahr mit dem Status quo leben - an einen Baubeginn vor 2016 ist nicht zu denken.

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