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Sanierung der Ohestraße verzögert sich

Grasdorf Sanierung der Ohestraße verzögert sich

Der Sanierungsbeginn der Ohestraße lässt weiter auf sich warten. Nachdem der Start mehrfach verschoben wurde, zwingt jetzt der Dauerregen die Baufirma zur Pause - und der Pächter der dortigen Gaststätte Zur Leinemasch wird wegen seines wichtigen Herbstgeschäftes mit Busreisegesellschaften langsam nervös.

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Der Parkplatz der Gaststätte ist mit Baufahrzeugen und Material zugestellt, was Pächter Stephan Klopsch (rechts) und Koch Sebastian Müller (links) wundert.

Quelle: Köhler

Laatzen. Er habe die Betriebsferien extra auf den Baubeginn gelegt, erzählt Stephan Klopsch. Auch CDU-Ratsherr Siegfried-Karl Guder hatte sich für den Gastronomen eingesetzt und von der Verwaltung die Zusage erhalten, dass in der ersten Augustwoche die Arbeiten beginnen sollten. Doch daraus wurde nichts. Aus „betrieblichen Gründen“ habe die Baufirma den Termin nicht halten können, heißt es jetzt. Auch der anschließend angepeilte 10. August wurde versäumt. An diesem Montag wurden immerhin die ersten Rohre im Einmündungsbereich zur Straße Am Thie freigelegt. Doch nach einem Tag war wieder Ruhe. Die Firma könne wegen des Dauerregens nicht arbeiten, sagte Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Als Bauzeit seien dafür inzwischen nur noch sieben Wochen veranschlagt - ursprünglich war die Rede von bis zu drei Monaten.Für die Gaststättenpächter könnte es dennoch knapp werden.

Ende September erwarte er zahlreiche Reisegesellschaften, erzählt Familienvater Klopsch, der seit acht Jahren mit Ehefrau Silke das Lokal betreibt. Dann steuerten täglich zwei Busse und mehr die Gaststätte für Verkaufsveranstaltungen an. Da sich dieses Geschäft im Kern auf einen Monat beschränke, sei es umso wichtiger, zusätzlich zum Tagesgeschäft und Feiern. Er hoffe nun, dass die Bauarbeiten schnell beginnen können und voranschreiten, und er möglichst keine Gäste wegen der Baustelle verliere.

Die Stadt sicherte Klopsch ihrerseits Hilfe zu. „Wenn es Schwierigkeiten gibt, werden wir Möglichkeiten finden“, so Brinkmann. Reisebusse könnten auch über die Straße Am Südtor bis zum Naturschutzzentrum fahren, wenn die Ohestraße gesperrt sei. Dass einer der Parkplätze der Gaststätte seit Kurzem mit Baufahrzeugen und Material zugestellt ist, gilt indes als Versehen. Abgesprochen gewesen sei eine deutlich kleinere Fläche, so Brinkmann. Die Stadt werde Kontakt zur Firma aufnehmen.

von Astrid Köhler

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