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Immanuelkirche trägt Metallkleid wohl bis Herbst

Alt-Laatzen Immanuelkirche trägt Metallkleid wohl bis Herbst

Teile der Dachunterkonstruktion sind kaputt, Dachrinne und Fallrohre weisen Löcher auf, und die Fugen sind nach einem halben Jahrhundert allmählich porös. Keine Frage: Die Immanuelkirche hat Erneuerungsarbeiten dringend nötig. Seit Mittwoch wird sie eingerüstet. Die Arbeiten dauern wohl bis Herbst.

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Die Immanuelkirche wird derzeit eingerüstet - demnächst soll dann die Fassaden- und Dachsanierung beginnen.

Quelle: Dorndorf

Alt-Laatzen. Zur Zeit des Kirchenbaus von Immanuel 1961 habe man aus optischen Gründen die Fallrohre ins Mauerwerk verlegt, erklärt der Vorsitzende des Kirchenvorstands Rolf Paetzold. Dies bereits nun seit geraumer Zeit Probleme. "Das Wasser lief direkt aus der Dachrinne am Mauerwerk herunter", berichtet Paetzold. Glücklicherweise gebe es keine Hinweise auf Schimmel.

Künftig werden die Fallrohre der Nord- und der Südseite – deutlich wartungsfreundlicher – vor der Außenwand verlegt. Bei diesen Arbeiten tauscht der Dachdecker gleich die dortigen Dachrinnen mit aus und ersetzt die gleichfalls kaputte Holz-Unterkonstruktion für das kleine Dach unter dem Fensterband. Maurer sollen die lockeren Fugen in der Fassade ausbessern. Und wenn das Gerüst schon einmal aufgestellt ist, soll ein Glaser auch gleich die Fenster an der Altarwand erneuern. Die Bleifassung dort hält die einzelnen Scheiben nicht mehr in dem Maße zusammen, wie es nötig und für die nächsten Jahre wünschenswert ist.

Die Gesamtkosten für die mit dem Amt für Bau- und Kunstpflege abgesprochenen Sanierungsmaßnahme in Alt-Laatzen sollen voraussichtlich bis September dauern und nach Angaben von Paetzold insgesamt rund 150 000 Euro kosten. Zweidrittel davon übernimmt die Landeskirche, die noch offenen 50 000 Euro zahlt der Kirchenkreis Laatzen-Springe.

"Die Kirche wird immer nutzbar sein, weil die Arbeiten alle außen stattfinden", sagt der Kirchenvorstandsvorsitzende. Lärm könne es zwar unter der Woche mal geben – "aber nicht am Sonntag."

Von Astrid Köhler

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