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Schüler haben viel Freude an der (Ess)Kultur

Laatzen-Mitte Schüler haben viel Freude an der (Ess)Kultur

Ein riesiges Büfett haben die Schüler des siebten Jahrgangs des Erich-Kästner-Gymnasiums am Montag gemeinsam verputzt. Die französischen, spanischen und lateinischen Speisen hatten sie im Rahmen einer zweiwöchigen Projektphase im Sprachunterricht kennen gelernt und dann in Kleingruppen zubereitet.

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Hassan (12, von links), Finna (13), Anna (12) und Margarita (12) haben Spaß am Büfett.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen-Mitte. Wie schmeckt Moretum? Was sind Globali? Und woraus besteht eigentlich eine Tortilla? Diese Fragen können die Siebtklässler des Laatzener Erich-Kästner-Gymnasiums jetzt beantworten. Im Rahmen der jährlichen Projektphase haben sich die Jugendlichen in den vergangenen zwei Wochen mit der Esskultur in verschiedenen Ländern auseinander gesetzt und dabei französische, spanische und lateinische Speisen kennen gelernt.

"Wir haben darüber gesprochen, wie die Gerichte in verschiedenen Sprachen heißen und wie sie zubereitet werden", beschrieb Anna (12) das Konzept des fächerübergreifenden Projekts "Europa bittet zu Tisch". In den vergangenen Tagen haben die Schüler einige dieser Speisen zubereitet. Am Montag stand zum Abschluss ein gemeinsames Essen im Forum der Schule auf dem Plan - und die Jugendlichen hatten viel Spaß daran. "Ich finde es super, Gerichte kennen zu lernen, die man sonst nicht so kennt", sagte Martina (14). "Ich finde, das ist mal eine gute Abwechslung", bestätigte auch Martina (14). Tom (12) fand die Idee bemerkenswert, über den Umweg des Essens andere Kulturen kennen zu lernen.

An manche Geschmacksrichtungen mussten sich die Gaumen allerdings erst gewöhnen. "Einige römische Speisen schmecken ein bisschen komisch", bemerkte Tom. Das mochte daran gelegen haben, dass Lehrer Hanno Hamann den Schülern Rezepte aus dem römischen Kochbuch des Apicius vorgestellt hatte. "Es ist das älteste überlieferte Kochbuch der Welt", sagte Hamann. "Wir haben natürlich Gewürze benutzt, die es heute gibt." Dennoch waren die Zusammensetzungen für die Schüler durchaus ungewöhnlich.

Über die Gerichte und deren Herkunft wurde zuvor im Unterricht gesprochen. "Jeder kann in die Kultur anderer Länder hineinriechen", beschrieb Schulleiterin Hella Kohl die Idee. Darüber hinaus hatten die Jugendlichen Sketche und Lieder aus Frankreich, Spanien und dem alten Rom eingeübt und ihren Mitschülern präsentiert.

Während der Projektphase gab es in jedem Jahrgang verschiedene Fächerkombinationen - und somit auch unterschiedliche Themen. Der neunte Jahrgang beschäftigte sich zum Beispiel in den Fächern Deutsch und Physik mit "Energie", in der zehnten Klasse wurde in Politik, Religion sowie Werte und Normen über "Rechtsextremismus in Europa" diskutiert.

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Von Daniel Junker

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