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Schüler forschen in den Ferien

Laatzen Schüler forschen in den Ferien

Anstatt die Ferien am Badesee zu verbringen haben sich elf Oberstufenschüler aus der Region Hannover lieber Laborkittel übergezogen, um eine Woche lang im Erich-Kästner-Gymnasium in Laatzen zu experimentieren.

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Catina Kühn (16) untersucht von einem Pilz befallene Rosen unter dem Mikroskop.

Quelle: Lisa Malecha

Laatzen-Mitte. Ausgestattet mit Pipetten und Reagenzgläsern sitzten die Jungen und Mädchen um die Tische und untersuchen Gene oder bauen ihre eigene Biogasanlage. Sie machen mit beim Life-Science-Lab, das zur Berufsorientierung für naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche dient. Die Forscherwoche für Oberstufenschüler ist eine Aktion der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Leibniz-Universität und dem Exzellenz-Cluster Rebirth der Medizinischen Hochschule Hannover.

An fünf Tagen stellen die Schüler Experiment-Abläufe auf, eignen sich Fachwissen an und tauchen dann in die Praxis ein. Sie untersuchen Proben auf den Zika-Virus, erforschen, welche Rosen eine Resistenz gegen Pilze entwickeln, oder überprüfen, was für Fleisch in Fertigprodukten enthalten ist. „Wir eröffnen den Schülern so einen Blick auf ganz verschiedene Studienrichtungen“, sagt EKG-Lehrerin Hendrika van Waveran, die die Schüler betreut. Denn aus der Theorie heraus sei es schwer, sich zwischen Biochemie, Biotechnik, Biomedizin und vielem mehr zu entscheiden. „Hier bekommen die Jugendlichen einen Einblick in die Praxis.“ Auch Gespräche mit Studenten verschiedener Fachrichtungen gehören zum Projekt dazu. Ihre Forschungsergebnisse stellen die Jugendlichen am Freitag im Institut für Botanik vor Wissenschaftlern aus Hannover vor.

„Das ist eine wirklich tolle Gelegenheit, um Einblick in die Laborarbeit zu bekommen“, sagt Henrik Irmler. Der Rethener besucht derzeit die elfte Klasse des Erich-Kästner-Gymnasiums und interessiert sich sehr für Biologie. „Gut war auch, dass uns Studenten erzählt haben, wie anspruchsvoll ihre jeweiligen Studiengänge sind und was uns dort erwarten würde“, ergänzt sein Klassenkamerad Dennis Sulla. Auch Marleen Wölke aus Ingeln-Oesselse gehört der Forschergruppe an und fühlt sich in ihrer Entscheidung, etwas mit Biologie zu studieren, bestätigt. „Ich habe mich für die Biotechnologie-Gruppe entschieden, weil ich mir den Bereich genauer anschauen wollte“, sagt sie. Ihr Thema: Biogasanlagen. „Es macht Spaß, aber ich bin mir noch immer nicht sicher, ob ich lieber in den technischen, oder doch eher in den Bereich Bio-Medizin möchte“, sagt die 17-Jährige.

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Von Lisa Malecha

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