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Schüler werden eine Woche lang zu Managern

Laatzen-Mitte/Hannover Schüler werden eine Woche lang zu Managern

21 Schüler der Albert-Einstein-Schule schlüpfen in dieser Woche in die Rolle von Managern. Beim Management Information Game (MIG) übernehmen sie die Rolle des Vorstands einer fiktiven Firma. Am Mittwoch präsentierten die Gruppen die Ergebnisse eines Sonderauftrags.

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Die Schüler, die den Vorstand der fiktiven Firma "Innovation & Quality" bilden, stellen den Besuchern die Eigenschaften ihres neu entwickelten mobilen Kleindruckers vor.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Laatzen-Mitte/Hannover. Noch bis Freitag sind die 21 AES-Schüler beim Reifenhersteller Continental zu Gast. Im Hauptsitz der Firma an der Vahrenwalder Straße lernen die Elftklässler, wie ein Unternehmen geführt wird. Dabei sollen die Teilnehmer die Grundlagen unternehmerischen Handelns erlernen und Betriebswirtschaft praxisnah erleben.

Für das MIG wurden die Schüler in drei Gruppen aufgeteilt, die die Vorstände miteinander konkurrierende Unternehmen darstellen. "Die drei Gruppen sollen jeweils eine unternehmensspezifische  Zielsetzung formulieren und diese dann in entsprechende Planungen und Entscheidungen umsetzen", erklärte Spielleiter Andreas Mätzold vom veranstaltenden Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft die Marschrichtung für das fünf Tage dauernde MIG.

Das Besondere: Neben den Gruppenarbeiten der Spielphase gibt es täglich Vorträge von Angestellten des Gastgebers Continental - unter anderem zum Marketing, zum Dualen Studium, zum Informationsmanagement sowie zu den Themen Bilanz, Erfolgsrechnung, Gewinn und Liquidität. "Die Schüler sind hier ganz dicht dran an der Praxis", zeigt sich der AES-Lehrer Wilhelm Paetzmann begeistert, der die mittlerweile mehr als zehn Jahre andauernde Kooperation zwischen der Conti und der AES begleitet. Durch die Gespräche mit dem Mitarbeitern bekämen die Schüler nicht nur einen realen Einblick in die Arbeitsweise eines international agierenden Unternehmes, es würden sogar Kontakte für die Zeit nach dem Abitur geknüpft. "In jedem Jahr beginnt mindestens einer unserer Schulabgänger ein Duales Studium bei der Conti", so Paetzmann.

Am Dienstagnachmittag wurde den Schülern eine Sonderauftrag erteilt: Binnen 24 Stunden sollte jede Gruppe ein Sondermodell eines mobilen Kleindruckers entwickeln und dazu eine Präsentation erstellen. Unter anderem sollten die Gruppen ein Design mit edler Anmutung, im handlichen Format und mit einfacher Bedienbarkeit entwerfen. Zudem sollte der Drucker robust sein und in verschiedenen Klimazonen funktionieren. Auch um eine umweltfreundliche Entsorgung und ein Werbekonzept sollten dich die MIG-Teilnehmer Gedanken machen. Um die knifflige Aufgabe umzusetzen, legten manche sogar eine Nachtschicht ein: "Einige von uns haben nur ein paar Stunden geschlafen", sagte die Schülerin Zlata Kuzovenkov.

Die Präsentationen am Mittwochabend konnten sich dennoch sehen lassen. In jeweils zehnminütigen Vorträgen stellten die drei Gruppen ihre Ergebnisse einem Fachgremium vor, das die Einkäufer eines Unternehmens simulierte. Dazu gehörten neben Lehrern, Conti-Angestellten und Vertretern des Konzernbetriebsrats auch Mitarbeiter der Börse Hamburg-Hannover sowie ehemalige MIG-Teilnehmer. Einige Fragen zu den neu entwickelten Produkten wurden sogar auf Englisch und Französisch gestellt - die Schüler mussten auf diese Situationen entsprechend reagieren. 

Anschließend wurden die Präsentationen von den Besuchern bewertet: Am Ende ging die Gruppe des Unternehmens "Innovation & Quality" mit deutlichem Vorsprung vor den Firmen VoltaPro und Modern Electronics als Sieger aus der Sonderaufgabe hervor.

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Fotostrecke Laatzen: Schüler werden eine Woche lang zu Managern

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Von Daniel Junker

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