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Im Doppeldorf fliegen die Kamellen

Ingeln-Oesselse Im Doppeldorf fliegen die Kamellen

Festlich geschmückte Straßen, Marschmusik, Karusells und Zuckerwatte: Von Freitag bis Sonntag haben die Schützenvereine Oesselse und Horrido Ingeln gemeinsam ihr Schützenfest gefeiert. Hunderte Besucher strömten auf den Festplatz am Sportgelände, wo es auf mehreren Fahrgeschäften rund ging.

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Der Umzug am Sonntag ist der Höhepunkt des Schützenfestes.

Quelle: Stephanie Zerm

Ingeln-Oesselse. Höhepunkt war am Sontag der große Schützenausmarsch durch das Doppeldorf. Überall säumten Zuschauer die Strecke und winkten dem Tross. Kinder sammelten fleißig die Kamellen ein, die die Mitglieder der Vereine warfen, die den Umzug begleiteten. Allein der TSV Ingeln-Oesselse war mit zehn Abteilungen dabei, darunter auch viele Jungen und Mädchen.

Bei Temperaturen um die 30 Grad gingen die Schützen und ihre Gäste eine Stunde lang erst durch Ingeln und dann durch Oesselse. Denn dieses Jahr waren die Schützen aus Ingeln gastgebender Verein - und dorthin führt der Umzug traditionsgemäß zuerst. Nächstes Jahr ist wieder der Schützenverein Oesselse an der Reihe.
Begonnen hatte das Schützenspektakel bereits am Freitag mit dem Kommers im Festzelt und der Siegerehrung für das Firmenschießen. Anschließend spielte das Shadow Light Duo.

Vor allem am Sonnabend und Sonntag strömten hunderte Gäste auf den Festplatz, auf dem Schausteller zahlreiche Fahrgeschäfte und Buden mit Speisen und Getränken aufgebaut hatten. Jungen und Mädchen konnten sich im Kinderkarussell, beim Autoscooter und Dosenwerfen vergnügen. Abends feierten die Schützen bis tief in die Nacht mit ihren Gästen bei Livemusik.

In Ingeln tanzen die Scheiben - in Oesselse werden sie gestohlen: Am Sonnabend holten die Vereine ihre Majestäten ab - und zwar ganz im Sinne der Tradition. Und die ist in Oesselse und Ingeln grundverschieden. So wurde den Oesselser Königen - wie jedes Jahr - gleich nach der Übergabe ihre Scheibe wieder gestohlen. „Diese können sie am Sonntag gegen eine Runde Getränke wieder auslösen“, erklärte Pressewart Philipp Großhennig.

In Ingeln kamen die Majestäten besser weg. Bei ihnen brachte ein speziell ausgebildeter Scheibenaufhänger die Königsscheiben zu Musik an einem Seil zum Tanzen, bevor sie dann an den Häusern aufgehängt wurden.

Getränke mussten zwar auch spendiert werden. Aber nur von "unartigen" Schützen, die Vorsitzender Andreas Aue dazu, wie es heißt, verdonnerte. "Gründe dafür können etwa unpassende Socken oder Rauchen und Trinken während des Umzugs sein", erklärte der Ingelner Schützenchef, der mit seinen Schützenbrüdern und Schwestern dieses Jahr etliche Runden spendiert bekam. Denn er hatte nicht weniger als 20 Schützen dazu "verdonnert".

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Von Stephanie Zerm

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