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Senioren feiern Wiedereröffung ihres Treffs

Alt-Laatzen Senioren feiern Wiedereröffung ihres Treffs

Die AWO Alt-Laatzen hat am Sonnabend die Wiedereröffnung des Seniorentreffs gefeiert. Seit August wurde die Einrichtung an der Wiesenstraße grundlegend renoviert. In dem Treff wurde eine neu Küche eingebaut, zudem haben die Arbeiter Leitungen und den Bodenbelag erneuert.

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Zum Wohl: Ruth Borusiak (von links), Heidi und Stan Diers, Karl-Heinz Koch, Edda Schuth, Erika Berger, Thea Knoblauch und Ilse Klaender freuen sich über die renovierten Räume im Seniorentreff an der Wiesenstraße.

Quelle: Daniel Junker / www.junkerphoto.de

Alt-Laatzen. Zur Wiedereröffnung bot die AWO ihren Mitgliedern und Gästen Zwiebelkuchen und Wein an - schließlich hatten die Senioren einen Monat lang auf ihren Treffpunkt verzichten müssen. "Zwar ist die Renovierung bereits seit einem Monat abgeschlossen, wir wollten unseren Freunden und Gästen aber noch einmal bei einer offiziellen Feier zeigen, was sich so alles verändert hat", sagt die AWO-Vorsitzende Anneliese Ohrndorf.

Gemacht wurde in den Räume einiges: Die Stadt hat die Wände im großen Hauptraum neu streichen lassen und neue Schränke für alle Nutzergruppen eingebaut - neben der AWO nutzen auch das DRK, der Christliche Seniorenbund Immanuel und der SoVD die Einrichtung. "Für jede Gruppe gibt es jetzt abschließbare Fächer, in denen wir unser Material lagern können", sagt Ohrndorf.

Die meisten Arbeiten standen allerdings in der Küche an. Die teils Jahrzehnte alte Einrichtung ist neuem Mobiliar gewichen. Zwar gibt es den Seniorentreff an der Wiesenstraße erst seit 1989, Teile der Küche habe die AWO aber bereits aus dem vorherigen Einrichtung am Kapellenbrink übernommen. Die beiden Geschirrspüler wurden durch eine moderne gewerbliche Maschine ersetzt. "Das schnellste Programm benötigt nur 23 Minuten für einen Waschgang", freut sich Helferin Ursula Friedt. "Das braucht man auch, wenn hier viel Betrieb ist." Der Einbau der Industriemaschine sei auch aus Brandschutz- und Versicherungsgründen vorgeschrieben gewesen. Darüber hinaus wurden die Kühlschränke ersetzt und Stauraum geschaffen, eine neue Notbeleuchtung und eine Brandschutztür zum Keller folgen später.

Der stellvertretende Bürgermeister Ernesto Nebot, der als Gast bei der Feier dabei war, hält solche Einrichtungen für notwendig. "Wir brauchen zentrale Treffpunkte, die von den Senioren gut zu erreichen sind." Der Seniorentreff an der Wiesenstraße werde gut angenommen. "Das beweist, dass er benötigt wird."

Allerdings hat die AWO mit Mitgliederschwund zu kämpfen. "Es kommen nur wenige jüngere Leute nach", sagt Ohrndorf. Wer möchte, könne jederzeit zu den Treffen kommen, bei denen geplaudert, Kaffee getrunken und gespielt wird. Die AWO nutzt den Seniorentreff montags, dienstags und mittwochs von 14.30 bis 18 Uhr.

Die Kosten von 12.500 Euro hat die Stadt übernommen - sie ist Mieterin der Immobilie. Einige Arbeiten konnte der städtische Betriebshof selbst ausführen, weitere Tätigkeiten wurden von einer Fachfirma erledigt.

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Von Daniel Junker

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