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Seniorin erleidet Verbrennungen bei Löschversuch

Laatzen-Mitte Seniorin erleidet Verbrennungen bei Löschversuch

Mit Verbrennungen und dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ist gestern eine Bewohnerin des Seniorenzentrums Mozartpark in ein Krankenhaus gekommen. Die 66-jährige Rollstuhlfahrerin hatte sich bei dem Versuch verletzt, ein auf ihrem Herd brennendes Plastikgefäß zu löschen.

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Verbrennungen und Verdacht auf Rauchgasvergiftung: Eine 66-jährige Bewohnerin des Seniorenzentrums Mozartpark in Laatzen verletzte sich am Freitag Mittag bei dem Versuch, ein auf ihrem Herd schmorendes Plastikgefäß zu löschen.

Quelle: Gerald Senft (Feuerwehr Laatzen)

Laatzen-Mitte. Die Brandmeldeanlage des Seniorenzentrums Mozartpark löste um 11.06 Uhr Alarm aus, woraufhin 16 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen zum Schubertweg fuhren. Wie sich vor Ort herausstellte, gab es keine offenen Flammen, aber starke Rauchentwicklung im Obergeschoss. Die betroffene Wohnung war bereits menschenleer, als die Helfer eintrafen. Ein Mitarbeiter hatte die Seniorin aus dem Gefahrenbereich geholt und in ihrem Rollstuhl ins Erdgeschoss gebracht.

Wie Feuerwehrsprecher Gerald Senft mitteilte, hatte die 66-Jährige giftige Dämpfe eingeatmet und sich beim Versuch, das heiße Plastikgefäß vom Herd zu nehmen, Verbrennungen zweiten Grades an den Händen zugezogen. Sie kam zur Behandlung und Kontrolle in eine Klinik.

Bis der angeforderte Rettungswagen eintraf, übernahmen die Helfer die Erstversorgung. Um 11.40 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Von Astrid Köhler

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