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Siemens plant zwei lange Gebäuderiegel

Laatzen Siemens plant zwei lange Gebäuderiegel

2018 will Siemens seinen neuen Standort in Laatzen-Mitte beziehen. Jetzt sind erstmals Teile des Neubauentwurfs bekannt geworden: Geplant sind zwei Gebäuderiegel parallel zur Erich-Panitz-Straße. 700 Mitarbeiter sollen hier beschäftigt werden.

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Siemens zieht vom bisherigen Standort an der Hildesheimer Straße auf den Festplatz nach Laatzen-Mitte.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Einen fertigen Entwurf für das neue Siemens-Gebäude steht noch nicht, aber in groben Zügen erläuterte Helge Preiß von der Unternehmenstochter Siemens Real Estate am Montagabend im Stadtentwicklungsausschuss die Pläne. Die sehen zwei 66 Meter lang Gebäuderiegel vor, die parallel zueinander verlaufen sollen. Die genau Höhe wurde nicht genannt, es würden aber nicht mehr als fünf Geschosse, sagte Preiß auf Nachfrage der Ausschussmitglieder. "Wir werden hier keine Hochhausgrenze überschreiten." Im rückwärtigen Bereich des Grundstücks gebe es zudem die Möglichkeit für einen Erweiterungsbau.

Für die insgesamt 700 Mitarbeiter wird Siemens in seinem neuen Domizil lediglich 390 Arbeitsplätze einrichten. Die Rechnung folgt dem Konzept, dass nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig da sind - sei es wegen Krankheit, Urlaub oder des Umstands, dass viele Beschäftigte im Außendienst tätig sind. "Die wenigsten sind eigentlich im Dauerinnendienst", erläutert Siemens-Sprecher Lars Kläschen das Konzept. Ein Teil der Kollegen teile sich deshalb die Büroarbeitsplätze nach dem Prinzip des "Shared Space": Sie können per Online-Kalender bestimmte Zeiten buchen, zu denen sie einen Büroplatz benötigen.

Preiß bekräftigte gegenüber dem Ausschuss, dass der komplette Siemens-Standort vom jetzigen Domizil an der Hildesheimer Straße in Alt-Laatzen auf den bisherigen Festplatz an der Erich-Panitz-Straße umziehe - einschließlich der Ausbildungswerkstatt und des Kasinos. Der Standort werde "Eins zu Eins übertragen".

Noch unklar ist die Zukunft des Flohmarkts, der während der wärmeren Monate auf dem bisherigen Festplatz gastiert. "Wir haben noch keinen Alternativplan", sagte Stadtrat Axel Grüning. Die Stadt werde das Gespräch mit dem Betreiber suchen und ihm nach Möglichkeit ein adäquates Gelände anbieten. "Konkret können wir ihm bisher aber nichts anbieten", stellte Grüning klar.

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