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Gemeinde diskutiert über kirchliche Stiftung

Gleidingen Gemeinde diskutiert über kirchliche Stiftung

Die Landeskirche Hannover rechnet bis Mitte des Jahrhunderts mit einem Mitgliederrückgang von einst drei Millionen (2008) auf die Hälfte. Die St.-Gertruden-Gemeinde will die damit einhergehenden Einsparungen nicht tatenlos abwarten, sondern plant die Gründung einer Stiftung. Morgen ist Versammlung.

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"Wir möchten unsere Gemeinde für die Zukunft aufstellen": Der Kirchenvorstand von St. Gertruden informiert am Sonntag, 5. Juni, nach dem Gottesdienst in Gleidingen über die Situation in der Gemeinde, die erwarteten Mittelreduzierung der Landeskirche und die mögliche Gründung einer kirchlichen Stiftung.

Quelle: Astrid Köhler

Gleidingen. "Wir möchten unsere Gemeinde für die Zukunft aufstellen", betont Tassilo Hahne vom Kirchenvorstand der Gleidinger Gemeinde. Die noch zu gründende Stiftung könnte langfristig jene Mittel zur Verfügung stellen, die die Kirchengemeinde für künftig Aufgaben benötige, wie die Unterstützung von Gruppen und Kreisen. Auch bestimmte Personalkosten könnten so mit finanziert werden.

Geplant ist keine selbständige Stiftung, die einen sechsstelligen Betrag voraussetzt, als vielmehr eine kirchlichen Stiftung, was bereits mit 25.000 Euro möglich ist. In Gleidingen sollte allerdings eine größere Summe zugrunde gelegt werden." Der Betrag, der seitens des Kirchenkreisamtes empfohlen wurde, ist mehr als 50.000 Euro", sagte Hahne: "Das haben wir in Aussicht."

Mit sogenannten Zustiftungen kann das Stiftungskapital und damit der jährlich verfügbare Zinsertrag aufgestockt werden.

Der Kirchenvorstand hoffe, das am Sonntag, 5. Juni, möglichst viele der 1752 Gemeindemitglieder zur Versammlung kommen. In Kurzvorträgen wollen die Kirchvorstände Hahne, Pastor Niclas Förster sowie Rudolf Brakebusch über die Situation in der Gemeinde, die erwarteten Mittelreduzierungen der Landeskirche sowie die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer kirchlichen Stiftung informieren und darüber mit den Gemeindemitgliedern diskutieren.

Die Versammlung beginnt morgen um 11.15 Uhr im Gemeindesaal an der Hildesheimer Straße 560 und soll etwa 45 bis 60 Minuten dauern.

Von Astrid Köhler

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