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Pastor Försters Nachfolger soll 2017 kommen

Gleidingen Pastor Försters Nachfolger soll 2017 kommen

Noch ist unklar, wer ins Pfarrhaus der St.-Gertruden-Gemeinde in Gleidingen ziehen wird. Erst vor Kurzem wurde die zum 1. Februar zu besetzende Stelle öffentlich ausgeschrieben. Der amtierende Pastor Niclas Förster wird Hochschulpastor in Hannover und feiert am Sonntag Abschied.

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Nach sieben Jahren in Gleidingen verlässt der promovierte Theologe und Pastor Niclas Förster die St.-Gertruden-Gemeinde. Der 49-jährige wird Hochschulpastor der Studierendengemeinde in Hannover mit Sitz an der Kreuzkirche.

Quelle: Daniel Junker

Gleidingen. Sieben Jahre lang war der promovierte Theologe Förster Pastor bei St. Gertruden. Bemerkenswert sind die von ihm angebotenen, anspruchsvollen Gemeindeseminare zu biblischen und außerbiblischen Themen. Ein wichtiges Anliegen waren ihm auch abwechslungsreiche Gottesdienste, die enge Zusammenarbeit mit Kirchen- und Musikgruppen, Jugendlichen, der Kindertagesstätte und den Gemeindegruppen sowie die Partnerschaft mit der Gemeinde im sächsischen Technitz-Ziegra.

Rückblickend freue er sich über die gelungen und konfliktfreie Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand, dessen hohes Engagement und Loyalität es ihm immer wieder leicht gemacht habe, auch mit eingeschränkter Stelle tätig zu sein, schreibt der Pastor, der künftig eine volle Stelle als Hochschulpastor der Studierendengemeinde mit Sitz an der Kreuzkirche inne hat. Die Pfarrstelle in der 1800 Mitglieder zählenden St.-Gertruden-Gemeinde ist und bleibt eine Dreiviertelstelle.

Wer dem 49-jährigen Förster nachfolgt, ist noch völlig offen. Die Stelle sei erst zum September ausgeschrieben worden, erklärte der Vorsitzende des Kirchenvorstands von St. Getruden, Tassilo Hahne. Angestrebt sei, sie zum Februar 2017 neu zu besetzen. "Wir verlieren einen Stelleninhaber, der sicher seinen eigenen Kopf gehabt hat, aber der sehr produktiv und konstruktiv mit dem Kirchenvorstand zusammengearbeitet hat", sagte Hahne. "So jemanden wünschen wir uns wieder."

Dabei steht eine besondere Übergangslösung bevor. Weil die Vakanz aus personellen Gründen aktuell nicht aus den übrigen vier Gemeinden der Kirchenregion Laatzen – also St. Petri, St. Marien, Thomas und Immanuel – abgedeckt werden kann, greifen die Laatzener erstmals auf ein Angebot der Landeskirche zurück. Das erklärte der Vorsitzende der Kirchenregion Rolf Pätzold. Die Landeskirche vermittele in Absprache mit dem Kirchenkreis und der Gemeinde Pastoren in Rente, die sich freiwillig für Vakanzdienste melden. Diese Pastoren können Gottesdienste, Beerdigungen, Taufen, den Konfirmandenunterricht und weiteres übernehmen. Wer aus diesem Pool der Landeskirche nach Gleidingen entsendet wird, steht nach Angaben der Superintendentur in Pattensen noch nicht fest.

Die verbleibenden Sonntags-Gottesdienste im September werden eine Lektorin und ein weiterer Vertreter Försters halten.

Abschiedsgottesdienst

Der Abschiedsgottesdienst für Pastor Niclas Förster beginnt am Sonntag, 18. September, um 18 Uhr in der St.-Gertruden-Kirche. Superintendet Detlef Brandes wird den Pastor dann offiziell entpflichten. Im Anschluss ist ein Empfang im Gemeindesaal an der Hildesheimer Straße 560 vorgesehen.

Von Astrid Köhler

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