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55.000 Euro gegen Rechtsextremismus und Co.

Laatzen 55.000 Euro gegen Rechtsextremismus und Co.

Die Stadt Laatzen nimmt auch im Jahr 2016 an einem Bundesprogramm zur Stärkung der Demokratie teil. Vergeben wird eine Fördersumme in Höhe von 55.000 Euro für verschiedene Projekte. Wer Ideen hat, kann das Geld bis zum 22. Januar beantragen.

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Wie ist es, von jemandem in Nazi-Uniform angebrüllt zu werden, erleben Laatzener Oberschüler im September 2015 bei einem Besuch der Berliner Theatergruppe Scheselong. Gefördert wurde diese besondere Form des Unterrichts aus Mitteln des Programms "Demokratie leben".

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" heißt das Bundesprogramm, aus dem die Stadt die Fördermittel erhält. Mit dem Geld können freie Träger Projekte durchführen, die der Förderung des zivilen Engagements, demokratischen Verhaltens und der gesellschaftlichen Vielfalt dienen.

Ein Großteil der Summe, 49.000 Euro, wird im Rahmen des Aktiv- und Initiativfonds verteilt. Unterstützt werden mit der Summe einerseits Strukturprojekte zur stärkeren Beteiligung von jugendlichen (10.000 Euro), verschiedene Einzelvorhaben zu je 5000 Euro sowie kleinere Aktionen von Aktionskreisen, Interessengemeinschaften und Bürgerbündnissen, die jeweils mit bis zu 300 Euro unterstützt werden.

Darüber hinaus fließen 6000 Euro aus einem Jugendfonds, der ausschließlich Projekte mit und von Jugendlichen sponsert.

Zielgruppe des Programms sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre, Eltern und pädagogische Fachkräfte, Lehrer und Multiplikatoren. Inhaltlich gefördert werden Vorhaben, die unter anderem die Beteiligung an der örtlichen Gemeinschaft, die Stärkung demokratischer Strukturen, interkulturelle Verständigung und die Stärkung des Selbstwertgefühls Benachteiligter zum Ziel haben.

Anträge nimmt die Stadt bis Freitag, 22. Januar, entgegen. Antragsformulare gibt es im Internet auf www.demokratie.laatzen.de, weitere Informationen bei der Projektkoordinatorin Ilse Engelke unter Telefon (0511) 8205-5013.

Von Johannes Dorndorf

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