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AES: Zutritt nur durch die Luftschleuse

Laatzen AES: Zutritt nur durch die Luftschleuse

Während Laatzens Schüler längst die Sommerferien genießen können, wird an ihren Lernorten derzeit intensiv gearbeitet: Die Stadt nutzt die Sommerferien für die Sanierung und Erweiterung ihrer Schulen. Im vollen Gange sind die Arbeiten in der Albert-Einstein-Schule und der Grundschule Gleidingen.

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Die Stadt lässt den D-Trakt der Albert-Einstein-Schule mit Foyer und Forum entkernen. Wegen der Fasern im Baumaterial steht der Raum unter Unterdruck, die Mitarbeiter tragen Mundschutz.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Einen Blick in das Foyer der Albert-Einstein-Schule können (AES) Neugierige derzeit nur von außen werfen. Der D-Trakt, der unter anderem das Forum und den Pausenbereich umfasst, ist zum sogenannten Schwarzbereich geworden und für Besucher komplett gesperrt. Selbst die Abrissarbeiter, die im Inneren einen Mundschutz tragen, dürfen nur durch eine Luftschleuse das Gebäude betreten oder verlassen, Lüfter sorgen für einen permanenten Unterdruck im Gebäude.

"Die Unterdruckhalteanlagen sind notwendig, um Schadstoffe, die während des Abbruchs in die Luft freigesetzt werden, zu filtern", sagt Stadtsprecherin Ilka Hanenkamp-Ley. Denn die Dämmung von Decken und Wänden enthalte künstliche Mineralfasern, demontiert würden zudem Asbestrohre. Die Schadstoffsanierung, bei der gesamte Bereich entkernt wird, soll vor der Wiederaufnahme des Schulbetriebs im August abgeschlossen sein.

Die Bauarbeiten gehen danach allerdings weiter. Bis Anfang 2017 braucht die Stadt, um das Forum samt Bistro zu sanieren. Dann soll der Veranstaltungsraum 470 statt der bisherigen 400 Besucher fassen. Die Sanierung der Flure und des Sanitärbereichs dürften sich sogar bis zum Sommer 2017 hinziehen. Bis August soll auch die Sanierung der abgebrannten Sporthalle abgeschlossen sein.

Die AES ist nicht die einzige Schule, die die Stadt in den Ferien in Angriff nimmt:

Grundschule Gleidingen: Im vollen Gange sind auch die Bauarbeiten an der Grundschule Gleidingen, die die Stadt um zwei Klassenräume erweitert. Die Rohbauarbeiten sind längst abgeschlossen, die Handwerker kümmern sich derzeit um den Innenausbau. Im Fokus stehen derzeit Maler- und Elektrikerarbeiten. Bis zum Ferienende sollen die Räume fertig sein.

Erich-Kästner-Schulzentrum: Im Erdgeschoss lässt die Stadt die Jungentoilette neu fliesen. Drei Klassenräume im Hauptgebäude - dem A-Trakt - bekommen einen neuen Bodenbelag, eine Akustikdecke und einen neuen Anstrich. Im F-Trakt, zu dem Forum, Mensa und Musikbereich zählen, will die Stadt zum Ende der Ferien neue Fenster einbauen lassen, nach Schuljahresbeginn folgt die Erneuerung des Außenraffstores. Diesen Sonnenschutz erhält noch in den Ferien auch der Verwaltungstrakt. Die Sporthalle 2, in der die Stadt zuletzt Flüchtlinge untergebracht hat, wird zum Ferienende wieder für den Sportbetrieb hergerichtet.

Grundschule Rethen: Gegen Ende der Sommerferien will die Stadt in einem Klassenraum eine Akustikdecke einbauen lassen.

Grundschule Rathausstraße: Der B-Trakt der Alt-Laatzener Schule mit Klassenräumen, Lehrerzimmer und Verwaltungsbereich soll grundsaniert werden - und das dauert. Die Bauzeit schätzt die Stadt auf etwa ein Jahr. Beginnen will die Stadt damit noch in den Sommerferien.

Förderschule Kiefernweg: Die Halle erhält eine neue Heizungszentrale für rund 80.000 Euro. Die Einbauarbeiten sind für das Ende der Ferien geplant.

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