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Stadt schafft Wohnraum für Flüchtlinge

Alt-Laatzen Stadt schafft Wohnraum für Flüchtlinge

Die allgemeine Wohnungsnot und der anhaltende Flüchtlingsstrom zwingen die Stadt Laatzen zum Handeln. So soll der Bolzplatz am Kreuzweg in Alt-Laatzen zur Bebauung freigegeben werden. Nach Informationen dieser Zeitung will die Stadt zudem ein Hotel in Gleidingen kaufen.

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Auf dem öffentlichen Bolzplatz zwischen Schulgelände und Kinderspielplatz sollen 2016 Sozialwohnungen entstehen, in denen die Stadt zunächst Flüchtlinge unterbringen will. Hier sollen Flüchtlingsunterkünfte entstehen.

Quelle: Astrid Köhler

Alt-Laatzen/Gleidingen. "Wir stehen an einer Stelle, wo wir schlichtweg Wohnraum schaffen müssen", sagt Bürgermeister Jürgen Köhne. In der nächsten Zeit würden der Stadt jede Woche "etwa 20 bis 25 Personen" zugewiesen, die wiederum menschenwürdig untergebracht werden müssen. Weiterhin solle versucht werden, keine Sporthallen zu belegen, so Köhne: "Wir möchte, dass das normale Leben in der Stadt weitergeht". Der Erwerb von Immobilien sei perspektivisch der beste Weg.

Die Stadt verfügt kaum über eigene Flächen, und was vorhanden ist, kommt auf den Prüfstand. So ist bereits beschlossen, dass auf dem städtischen Bolzplatz am Kreuzweg ab 2016 Sozialwohnungen entstehen. Nachfragen zur Größe des Neubaus, der geplanten Wohnungszahl und dem Investor ließ die Stadt am Donnerstag unbeantwortet. Man äußere sich generell nicht zu Grundstücksangelegenheiten, solange die Verträge nicht unterzeichnet sind, sagte Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Nur soviel: "Die Stadt hat fünf größere Immobilien im Blick, die alle in der engeren Wahl sind."

Dazu zählt offenbar auch eine potenzielle Flüchtlingsunterkunft in Gleidingen. Nach Informationen dieser Zeitung hat der Rat in seiner nicht öffentlicher Sitzung vor einer Woche dem Kauf des Hotels 64 in Gleidingen bereits zugestimmt. Das vorrangig zu Messezeiten genutzte Zwei-Sterne-Hotel verfügt laut seiner Internetseite über 15 Einzelzimmer sowie 14 Doppelzimmer und zwei Dreibettzimmer.

Die bis zu 52 Flüchtlinge, die in den nächsten Woche im leer stehenden D-Trakt der Grundschule Rathausstraße untergebracht werden mit eingerechnet, gibt es offenbar schon bald vier Sammelunterkünfte in dann vier Stadtteilen: Rethen, Ingeln-Oesselse, Alt-Laatzen und Gleidingen.

Als flankierende Maßnahmen kümmert sich die Stadt auch um die sozialen Aspekte der Flüchtlingsarbeit. So sollen kurzfristig zwei weitere Sozialarbeiter eingestellt werden. Mehr als 30 Bewerbungen sollen dazu eingegangen sein. Das Geld für die zusätzlichen Kräfte – die Stadt beschäftigt seit dem Frühjahr bereits zwei Flüchtlingssozialarbeiter – hat die Region Hannover zur Verfügung gestellt.

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Auf dem öffentlichen Bolzplatz zwischen Schulgelände und Kinderspielplatz sollen 2016 Sozialwohnungen entstehen, in denen die Stadt zunächst Flüchtlinge unterbringen will.

Hier sollen Fküchtlingsunterkünfte eentstehen.

Quelle: Astrid Köhler
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