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Stadt muss erneut Bauvorhaben verschieben

Rethen/Laatzen Stadt muss erneut Bauvorhaben verschieben

Die Stadt Laatzen wird es auch 2016 nicht schaffen, alle geplanten Bauvorhaben zu realisieren. Inzwischen geht offenbar in Rethen die Befürchtung um, dass die Umkleiden der Sportanlage Erbenholz der Fehlplanung zum Opfer fallen. Die Mehrheitsgruppe im Rat schließt dies aus.

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Die Stadt muss eines oder mehrere der für 2016 geplanten Bauvorhaben verschieben. Die Mehrheitsgruppe im Rat hat jetzt ausgeschlossen, dass die geplanten Umkleiden am Rethener Erbenholz auf die Streichliste kommen.

Quelle: Daniel Junker

Rethen/Laatzen. Bekannt wurde die Diskussion, die derzeit hinter der Kulissen von Rat und Verwaltung geführt wird, durch eine Pressemitteilung der Ratsgruppe SPD/Grüne/Linke. Darin weist die Gruppe entschieden das Gerücht zurück, dass der Neubau der Sanitärräume erneut aufs Eis gelegt wird. "Wer setzt solche Gerüchte in die Welt? Wer verunsichert die Sporttreibenden in Rethen?", erklärte jetzt Rita Heitsch, Fraktionssprecherin von Rot-Grün im Ortsrat Rethen. Die Ratsgruppe schloss es gestern aus, am Neubau der Anlage zu rütteln. "Die heutige Situation ist seit Jahren unerträglich", sagte SPD-Ratsfraktionschef Ernesto Nebot.

Im Laatzener Rathaus bestätigte man gestern, dass die Stadt in diesem Jahr nicht alle vom Rat beschlossenen Vorhaben realisieren wird. "Wir werden nicht alles schaffen", stellte Stadtsprecher Matthias Brinkmann klar. "Nun geht es darum zu klären, welche Vorhaben auf welchen Zeitpunkt verschoben werden." Die Verwaltung arbeite an einer Prioritätenliste mit Ablaufplan, die der Ratspolitik zur Entscheidung vorgelegt werden soll.

Warum die Stadt erneut in Verzug geraten ist, war am Dienstagnachmittag nicht zu klären. Konkrete Projekte, die die Planungen verzögern, konnte die Verwaltung nicht benennen. "Wir haben viele Bauvorhaben vor der Brust, die mit den Bordmitteln nicht zeitgleich zu schaffen sind", sagt Brinkmann.

Der Etat für das Jahr 2016 umfasst neben dem Neubau von Flüchtlingsunterkünften (7,7 Millionen Euro) unter anderem die energetische Sanierung der Grundschule Rathausstraße (680.000 Euro), Sanierungsarbeiten im Erich-Kästner-Schulzentrum (1 Million Euro), Planungskosten für die Grundschulerweiterung Rethen (500.000 Euro), die Fertigstellung der AES-Sporthalle (400.000 Euro), eine neue Kita in Laatzen-Mitte (415.000 Euro) sowie Standardverbesserungen in der Grundschule Pestalozzistraße (430.000 Euro). Ebenfalls fest veranschlagt sind die Schaffung zusätzlicher Verwaltungsräume in Laatzen-Mitte (190.000 Euro), die Planung der neuen Feuerwache Rethen/Gleidingen (300.000 Euro) sowie die Rathausplanung (100.000 Euro).

Ob eines dieser Projekte oder andere, kleinere Vorhaben, auf die Folgejahre verschoben werden, hängt nun von der Prioritätensetzung ab. Auszuschließen sein dürfte dies für die laufende Bauvorhaben wie die AES-Halle und die Grundschule Rathausstraße.

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