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Stadt soll auf Investor einwirken

Laatzen Stadt soll auf Investor einwirken

Die Pläne für die Umgestaltung des Alt-Laatzener Flebbehofes sind vielen Senioren weiter ein Dorn im Auge. Bei der jüngsten Ortsratssitzung betonten gleich zwei Gruppen, die Stadt solle auf den Investor einwirken, dort auch Wohnformen für Senioren anzubieten.

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Heftige Kritik: Annelies Praeger (links) beschwert sich bei der Ortsratssitzung über den aktu-ellen Planungsstand für den Flebbehof.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Laatzen. Einige Laatzener Seniorengruppen haben bei der Sitzung des Ortsrates ihren Unmut über die geplante Bebauung des Flebbehofes geäußert. Annelies Praeger von der Interessengemeinschaft generationsübergreifendes Wohnen überreichte Sitzungsleiter Alexander Muschal eine Petition, in der die Gruppe ihre Meinung zum Stand der Dinge äußert.

„Laatzen stellt sich immer als sozial dar, das fällt bei diesem Projekt aber komplett hinten runter“, sagte Praeger. Der Investor Meravis habe der Interessengemeinschaft in Gesprächen zu verstehen gegeben, dass er am Flebbehof ausschließlich Eigentumswohnungen anbieten will. „Das ist aber nicht Sinn der Übung gewesen, als das Projekt an Meravis vergeben wurde. Ich bitte Sie, das noch einmal zu überdenken.“

Ähnlich äußerte sich erneut Werner Läwen vom Christlichen Seniorenbund Immanuel, der auf betreutes Wohnen - und somit auf Mietwohnungen - am Flebbehof hofft. „Eigentumswohnungen und betreutes Wohnen schließen sich schon im Prinzip aus. Ich bitte Sie, darauf zu achten, dass Meravis das macht, was zugesagt wurde.“ Da ein Teil des Grundstücks der Stadt gehöre, habe die Verwaltung durchaus eine Grundlage für Verhandlungen, betonte Läwen. „In den Kaufvertrag können Sie alles reinschreiben, also nutzen Sie das.“

Stadtplaner Jörg Schmidt betonte, die Stadt werde beobachten, dass die ursprünglich verhandelten Inhalte auch realisiert würden. „Wir werden überwachen, dass der erste Entwurf so umgesetzt wird und dass es keine Abweichungen gibt.“ Im ersten Entwurf sind auch betreutes Wohnen und Gemeinschaftsräume vorgesehen gewesen.

Von Daniel Junker

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