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Sprayer für Grand-Quevilly-Tunnel gesucht

Laatzen-Mitte Sprayer für Grand-Quevilly-Tunnel gesucht

Der 2011 mit Jugendlichen gestaltete Tunnel der Grand-Quevilly-Passage verliert zusehends an seiner Wirkung, denn immer wieder tauchen dort Schmierereien an den Wänden auf, die ihrerseits übertüncht werden. Die Stadt reagiert und gibt die Wand nun für Graffiti-Sprayer frei – aber nur nach Absprache.

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Die Stadt will die Wände des Tunnels der Grand-Quevilly-Passage für Graffiti-Künstler "nach Absprache" für Sprayer freigeben.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. "Die Flächen können übersprüht werden. Wir stellen auch das Material zur Verfügung", sagt Stadtsprecherin Eleni Mourmouri. Jugendliche oder andere künstlerisch ambitionierte Menschen könnten ihre Farbdosen dann über die Stadt beziehen und sich kostenlos im Tunnel austoben. Einzige Bedingung: Die Graffiti-Aktionen müssen abgesprochen sein. Anders als am Brückenpfeiler gegenüber dem Laatzener Polizeikommissariat und unter der Flutbrücke der B443 gilt im Tunnel der Passage keine grundsätzliche Freigabe der Flächen.

2011 hatte ein Kursus der Jugendkunstschule (Jukus) und Schülern den Tunnel im Zuge eines Stärken-vor-Ort-Projektes umgestaltet. Nur wenig später tauchten die ersten sexistischen und andere Schmierereien an den weißen Wandflächen und bunten Personensilhouetten auf.

Jukus-Geschäftsführer Udo Hetmeier begrüßte die Pläne der Stadt: "Ich finde das total klasse." Schon bei dem Projekt vor vier Jahren seien Graffiti Thema gewesen, doch hätte die damalige Stadtführung habe Bedenken gehabt. Dass gut gestaltete Graffiti nicht überschmiert würden, zeige der seinerzeit von einer 14-jährigen AES-Schülerin gestaltete VW-Bus am östlichen Tunneleingang, so Hetmeier: "Der ist immer noch da."

• Interessierte Sprayer erreichen die Stadt Laatzen unter Telefon (0511) 82056610.

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Im Tunnel der Grand-Quevilly-Passage, hier der westliche Eingang mit Blick auf das sogenannte Nordsternhochhaus, tauchen immer wieder Schmierereien auf, die ihrerseits von der Stadt übertüncht werden.

Quelle: Astrid Köhler
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