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Stadt plant Millionen-Kauf für Flüchtlinge

Laatzen Stadt plant Millionen-Kauf für Flüchtlinge

Für die Unterbringung von Flüchtlingen muss die Stadt Laatzen erneut tief in die Tasche greifen. Die Kommune plant, für 2,7 Millionen Euro eine Immobilie zu erwerben, darüber entscheiden soll heute der Rat. Unterdessen klagt Bürgermeister Jürgen Köhne über Geschäftemacherei mancher.

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Sind inzwischen überteuert: Wohncontainer zur Unterbringung von Flüchtlingen.

Quelle: Armin Weigel

Laatzen. Beim Thema Flüchtlingsunterkünfte geht auch in Laatzen derzeit alles Schlag auf Schlag. Bereits vor den Sommerferien hat der Rat 1,6 Millionen Euro für den Kauf von Wohnungen freigegeben. Jetzt plant Bürgermeister Jürgen Köhne einen noch größere Investition: Er plant für die Stadt den Kauf eines größeren Objekts für 2,7 Millionen Euro.

Wo die neue Unterkunft liegt, hält Köhne noch geheim - nicht einmal der Rat der Stadt sei bisher darüber informiert. Gleichwohl soll noch heute eine Entscheidung fallen. Angesichts steigender Flüchtlingszahlen drängt die Zeit, und das Angebot ist rar. Nach dem Ratsbeschluss will die Verwaltung den Kauf so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen.

Unterdessen klagt Laatzens Verwaltungschef über die Geschäftemacherei mancher, die die Notsituation der Kommunen bei der Unterbringung von Flüchtlingen ausnutzten - der aktuell geplante Erwerb sei damit freilich nicht gemeint. "Es gibt Leute, die eine Goldgräberstimmung ausmachen", sagte Köhne. Ganz ausgeprägt sei dies im Containerbereich, wo die Preise extrem gestiegen seien, schließe aber auch Immobilien ein. Die Stadt habe nach ihren Aufrufen teils völlig inakzeptable Wohnungen präsentiert bekommen. Hoch verdichtete Städte wie Laatzen stünden dabei vor einem besonderen Problem. "Eine große Auswahl gibt es nicht", sagt Köhne.

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