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Die Stadt macht öfter mal einen Punkt

Laatzen Die Stadt macht öfter mal einen Punkt

Die Stadt Laatzen will sich im Internet besser verständlich machen: In den nächsten Monaten soll die Homepage www.laatzen.de so überarbeitet werden, dass sie übersichtlicher und einfacher lesbar wird. Die wichtigsten Infos soll es künftig in Leichter Sprache geben - vielleicht sogar mit Vorlesefunktion.

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Die Stadt will ihre Homepage übersichtlicher machen - und übersetzt einige der Inhalte in sogenannte Leichte Sprache.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Ab Ende 2016/Anfang 2017 macht die Stadt häufiger mal einen Punkt. Aber keinen normalen: Die wichtigsten Dokumente und Informationen der städtischen Internetseite sollen dann in sogenannte Leichte Sprache übersetzt werden - ein Standard, der mit einfacherer Grammatik, einfachem Wortschatz und mehr Trennungen bei langen Wörtern hantiert. Und genau diese Trennungen erfolgen nach dem neuen Standard nicht wie gewohnt per Bindestrich, sondern einem Punkt auf halber Buchstabenhöhe. "Internet·Seite" stünde da dann zum Beispiel - statt "Internetseite" oder "Internet-Seite".

"Der Punkt hat sich in der Praxis als besser herausgestellt", sagt Stadtsprecherin Ilka Hanenkamp-Ley, die das Projekt betreut. Zu angestrebten Barrierefreiheit im Netz zählen aber auch die Möglichkeit, die Schrift zu vergrößern sowie ein aufgeräumteres Layout. "Wir denken auch noch darüber nach, ob wir manche Inhalte vorlesen lassen." Das Konzept der Leichten Sprache wird übrigens bereits von einer städtischen Institution angewandt: Der Kindergarten An der Masch hat seine Homepage schon vor einigen Jahren umgestellt.

Die Barrierefreiheit ist nur einer vom mehreren Aspekten, die die Stadt verbessern will. Geplant seien darüber hinaus ein neues Layout mit mehr Bildern, eine benutzerfreundlichere Navigation und eine bessere Einbindung von Dienstleistungen, sagt Hanenkamp-Ley. Klar sei allerdings auch, dass eine Stadt eine Fülle von Informationen weitergeben müsse. "Wir werden deshalb nicht die absolut aufgeräumte Internetseite haben. Aber will wollen es dem Nutzer leichter machen, die Informationen zu finden."

Inhaltliche Impulse erhofft sich die Stadt dabei von Laatzens Bürgern: Noch bis zum 10. Juli läuft eine Umfrage nach dem Muster der sogenannten Bürgerpanels, bei der Fragebögen an 2200 Haushalte verschickt wurden. Daran beteiligen können sich Interessierte auch auf laatzen.de - selbst, wenn sie nicht angeschrieben wurden.

Die Beteiligung ist da: Rund 900 Laatzener haben sich bislang zurückgemeldet. Das sind fast so viele wie bei der Umfrage im November 2015 mit 1226 Personen - und eine Woche bleibt noch. Gefragt wird unter anderem danach, wie oft Laatzens Bürger die städtische Internetseite nutzen, welche Inhalte sie besonders interessieren und wie übersichtlich, informativ und intuitiv bedienbar sie die Homepage finden.

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