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Neues Konzept für Wirtschaftsempfang gefällt

Rethen Neues Konzept für Wirtschaftsempfang gefällt

Lokale Wirtschaftsvertreter zusammen bringen, genug Gelegenheit zum Auszutauschen und für neue Kontakte bieten. Das Ziel hat die Stadt Laatzen für ihren 7. Wirtschaftsempfang verfolgt. Das gegenüber dem Empfang 2014 veränderter Konzept kam bei den rund 80 Teilnehmern gut an.

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"Kommunikativ", "familiär", "interessant": Der 7. Wirtschaftsempfang der Stadt Laatzen kam bei den geladenen Unternehmern und Selbständigen gut an. Auch der kurzweilige Vortrag von Raoul Hille, Geschäftsführer des Flughafens Hannover, gefiel dem Publikum.

Quelle: Astrid Köhler

Rethen. Im Gegensatz zur letzten Veranstaltung im Stadthaus war mehr Raum für Begegnung und Gespräche. Im Speisesaal der Hannoverschen Werkstätten, die so für ihre Räume und ihr Catering warben, standen 8er-Tische und diverse Stehtische. Nach einer lockeren Ankommensphase und der Begrüßung durch Bürgermeister Jürgen Köhne, begann das Impulsreferat, das mit 30 Minuten deutlich kürzer war als noch 2014.

Als Redner war der Geschäftsführer des Flughafens Hannover Raoul Hille geladen, der in einer halben Stunde kurzweilig über historisches, die wirtschaftliche Lage und Aussichten sprach. Nebenbei erfuhren die Zuhörer, dass unter den 8800 am Flughafen Beschäftigten rund 260 Laatzener, Sarstedter und Hildesheimer sind. Und dass Hannover zu den wenigen ausgewählten Nachtflughäfen Deutschlands gehört, der zusätzlich von Frachtchartern,  sowie der Polizeihubschrauberstaffel und dem Jagdgeschwader der Bundeswehr genutzt wird. Auch die Nachflugpost und Organtransporte werden dort abgewickelt. "Das geht nur, weil wir 24-Stunden-Betrieb haben", so Hille.

Hille fand neben lobenden Worten zur Stadt Laatzen ("der Wirtschaftsentwicklung wird ein großer Stellenwert eingeräumt, das ist nicht selbstverstänndlich) auch deutliche, kritische Worte, wie zum jüngsten Verdi-Streiks: "In der Woche der größten Messe, das ist völlig unangemessen und geht gar nicht." Immerhin: In Hannover seien alle Flugzeuge, die kamen abgefertigt worden und dank des Krisenstabes und entsprechender Einsätze kein einziger Flieger stehen geblieben.

Aufhorchen ließ auch Hilles Schilderung der umfangreichen Vorbereitung und Umstände des Obama-Besuchs. Die Air-Force-One und ihr Begleittross parkt schließlich nicht alle Tage im Hangar in Langenhagen. Aufgrund der höchsten Sicherheitsstufe kam noch nicht einmal der Sprit aus der Nato-Pipline, sondern sei aus Ramstein geliefert worden. Ein Besuch von Putin und Erdogan sei dagegen "Streichelzoo", so Hille.

Die Wirtschaftsvertreter waren anschließend voll des Lobes. "Eine superschöne, sehr informative Veranstaltung mit familiärem Charakter", sagte Mirko Weindok von Fujitsu, der den schon in der Feuerwache, dem Erich-Kästner-Schulzentrum und dem Stadthaus abgehaltenen Empfang aus den Vorjahren kennt. Auch die kritischen Äußerungen zu den Gewerkschaften gefiel vielen Zuhörern. Der Gleidinger Hartmut Meyer sagte, er sei "sehr begeistert" und der Vorsitzende des Wirtschaftsforum Laatzen Unternehmer (wir) Winfried Lippmann sprach gar von einer "grandiosen Aufwertung": "Der Wirtschaftsempfang entwickele sich allmählich zu einer Institution der Wirtschaft in Laatzen."

Dem Champions-League-Halbfinalspiels zum Trotz blieben die meisten Teilnehmer lieber beim Empfang in Rethen. Der 8. Laatzener Wirtschaftsempfang wird in Laatzen 2018 gefeiert.

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Von Astrid Köhler

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