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Grundschule Rethen wird wohl nicht erweitert

Rethen Grundschule Rethen wird wohl nicht erweitert

Die Stadt wird ihre Pläne, die Grundschule Rethen zu erweitern, vermutlich aufgeben. Wie Stadtbaurat Axel Grüning jetzt bekannt gab, sei ein Umbau im Bestand nach derzeitigem Stand ausreichend. Als Grund nannte er stagnierende Schülerzahlen.

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Die Erweiterungspläne für die Grundschule Rethen können wohl in den Papierkorb: Laut neuem Raumprogramm der Stadt reicht der Platz im Bestandsgebäude aus.

Quelle: Dorndorf

Rethen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, versicherte Grüning am Dienstagabend in der Sitzung des Rethener Ortsrats. Die Verwaltung habe zwar bereits ein Raumprogramm erarbeitet, allerdings stünden noch Gespräche mit der Schulleitung aus. "Wenn das Raumprogramm bei der Schulleitung Zustimmung findet, sieht es so aus, als wenn wir die Anforderungen der nächsten Jahren im Gebäudebestand bewältigen können", sagte Grüning. Eine bauliche Erweiterung wäre dann nicht notwendig.

Eigentlich sollte die Schule bereits ab 2014 in drei Abschnitten erweitert werden sollen. 4,9 Millionen Euro wollte die Stadt dafür investieren. Unter anderem sollte die bislang provisorische Mensa 90 statt der aktuell 48 Plätze umfassen. Die Stadt hatte für die Umsetzung des Vorhabens sogar die benachbarte Hofstelle erworben.

Wie die Sparvariante aussehen wird, verriet Grüning am Dienstagabend nicht. Die Pläne sollen erst nach den Abstimmungsgesprächen mit der Schule im Ortsrat und den übrigen zuständigen Ratsgremien vorgestellt werden.

Hauptgrund für die Umplanung sind nach Verwaltungsagaben stagnierende Schülerzahlen. Laut der im Dezember vorgelegten Schulentwicklungsplanung wird die Zahl der Klassen in Rethen bis 2021 von derzeit knapp über 300 auf 227 sinken. Die Zahl der Klassen reduzierte sich demnach von 14 auf 11. Die Prognose ist allerdings mit Vorsicht zu genießen - die Flüchtlingszahlen sind in die Planung nicht eingerechnet.

Neue Erbenholz-Umkleiden bis Ende 2017?

Unterdessen hüllt sich die Stadt darüber in Schweigen, in welcher Reihenfolge sie die anderen großen Bauprojekte abarbeiten wird - und was verschoben wird. Ein vom Ortsrat gewünschter öffentlicher Ortstermin an der Sportanlage Erbenholz wurde von der Verwaltung jetzt sogar kurzerhand zu einem Geheimtreffen erklärt. Den Anlass für das Treffen erläuterte SPD-Ortsratsmitglied Rita Heitsch: "In der Liste stand unter anderem, dass der Neubau der Sanitärräume auf 2018 oder 2019 verschoben werden soll." Eigentlich war der Neubau für 2016 vorgesehen.

Inzwischen ist das Projekt offenbar wieder nach oben gerutscht: Wie Stadtrat Axel Grüning erklärt, sei die bislang interne Liste auf Wunsch der Politik an zwei Stellen geändert worden. Welche Projekte dies sind, verschwieg Grüning. Die rot-grüne Mehrheitsgruppe im Rat hatte jedoch im April erklärt, dass eine Verschiebung des Erbenholzes für sie nicht in Frage komme. Laut Grüning werden die Prioritäten in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause per Ratsbeschluss festgelegt.

Sollte die Sportanlage Erbenholz dann noch oben auf der Liste sein, will die Verwaltung im September über die Planung für die Umkleideräume, die auf der Westseite des Spielfelds entstehen sollen, informieren. Ende 2017 könnte der dann Bau stehen, schätzt Grüning.

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