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Kita-Gelände wird (auch) öffentlicher Spielplatz

Gleidingen Kita-Gelände wird (auch) öffentlicher Spielplatz

Das Außengelände der Gleidinger Kita steht Kindern ab sofort und testweise auch nach der üblichen Betreuungszeit und am Wochenende zum Spielen zur Verfügung. Die Stadt folgt damit einem oft geäußerten Elternwunsch.

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Testphase beginnt: Das Außengelände der Kita an der Schützenstraße mit ihren Spielgeräten und dem sogenannten "Wäldchen" soll als erste städtische Einrichtung auch wochentags nach der Betreuungszeit sowie am Wochenende und in der Schließzeit für Kinder und Eltern frei zugänglich sein. Das Schild am Eingang, wonach dies verboten ist, soll nach Auskunft der Stadt in der nächsten Zeit ausgetauscht werden.

Quelle: Astrid Köhler

Gleidingen. "Das Außengelände ist großzügig, es bietet attraktive Spielmöglichkeiten und des Weiteren verfügt es über einen naturbelassenen Teil, der von den Kindern als ,Wäldchen' bezeichnet wird", schreibt Stadtrat Axel Grüning in einer Mitteilung an den Ortsrat. Nach einer Geländebesichtigung zweier Verwaltungsteams mit dem Gleidinger Kita-Leiter Markus Metzing sei entschieden worden, dass nichts gegen einer Freigabe des Geländes außerhalb der Öffnungszeiten spricht.

Während der Schließzeiten, am Wochenende sowie nach Ende der Betreuungszeit wochentags ab 15.30 Uhr – freitags schon ab 15 Uhr – sollen nun alle Kinder dort bis zum Einbruch der Dunkelheit und längstens bis 20  Uhr spielen können. Entsprechende Schilder, die darauf hinweisen, sollten demnächst aufgestellt werden, teilte die Verwaltung am Montag auf Anfrage mit.

Die Stadt erfüllt damit einen häufig geäußerten Wunsch von Eltern. Bisher wurde das Eingangstor abgeschlossen, sobald die Betreuungszeit vorbei war, mit dem Ergebnis, dass Kinder das Gelände nicht mehr nutzen konnten. Jugendliche und andere hingegen hielt das nicht ab. Sie sprangen über den Zaun, tranken mitunter Bier und hinterließen Schmierereien und Müll. Wenn sich diejenigen, die gar nicht kommen sollen, nicht abhalten lassen, könne man das Gelände auch gleich öffnen, so die Überlegung. Stichwort: soziale Kontrolle. Eltern und andere erwachsene Begleiter von Kindern hätten eher ein Auge darauf, was sonst auf dem Gelände geschieht, erklärt Metzing die Idee.

Die Testphase ist zunächst bis zum Ende des Jahres vorgesehen. Bis dahin soll geprüft werden, wie das Angebot angenommen wird. "Sollten Vandalismusschäden zunehmen oder das Gelände zweckentfremdet werden", schreibt Stadtrat Grüning, "wird die Doppelnutzung des Geländes wieder rückgängig gemacht."

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Von Astrid Köhler

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