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Wird Laatzens Zentrum zur Tempo-30-Zone?

Laatzen Wird Laatzens Zentrum zur Tempo-30-Zone?

Die Stadt Laatzen prüft derzeit, ob das Stadtzentrum zur Tempo-30-Zone werden soll. Konkret geplant ist dies für alle Straßen rund ums Leine-Center - mit Ausnahme der Erich-Panitz-Straße. Parallel plant die Verwaltung eine Reihe von Verbesserungen für Fahrradfahrer.

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Die Stadt will rund um das Leine-Center Tempo 30 einführen - wie hier an der Albert-Schweitzer-Straße.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Auslöser der aktuellen Überlegungen ist der 18-Punkte-Plan zur Aufwertung des Radverkehrs, den SPD, Grüne und Linke vor einigen Monaten in die Ratsgremien eingebracht haben. Die Stadtverwaltung hat jetzt zu allen diesen Punkten Stellung bezogen.

Das gilt auch für den Vorschlag einer Tempobeschränkung im Zentrum. "Die Anordnung von flächendeckenden Tempo-30-Zonen rund um das Leine-Center wird auch aus Sicht der Verwaltung befürwortet", heißt es in einer Verwaltungsdrucksache. Die Umsetzung werde derzeit geprüft. Konkret geht es um den Bereich Flemingstraße, Domagkstraße, Albert-Schweitzer-Straße, Marktstraße, Marktplatz, Robert-Koch-Straße und Pettenkoferstraße, wie Stadtsprecher Matthias Brinkmann erläutert. Die Erich-Panitz-Straße sei von der Prüfung ausgenommen, da diese - unter anderem wegen Vierspurigkeit und Ampelregelungen dort - aus rechtlichen Gründen nicht infrage komme.

Ob und wann die Tempo-30-Zone tatsächlich eingerichtet wird, ist bislang völlig unklar. "Wir wissen ja nicht, welcher bauliche Aufwand dahintersteht", sagt Brinkmann. Genau dies sei Gegenstand der aktuellen Prüfung: Im Gegensatz zur  Ausweisung von normalen Temporegelungen reiche es bei Tempo-30-Zonen nicht, ein paar Schilder aufzustellen. wegen der umfangreichen Anforderungen seien unter Umständen Umbauten erforderlich.

Freie Fahrt im Kapellenbrink: Bereits beschlossen ist eine Änderung im Alt-Laatzener Kapellenbrink. Die Stadt will die Einbahnstraße auf Antrag von SPD, Grünen und Linken in beide Richtungen für den Radverkehr freigeben. Allerdings müssten dazu Ausweichflächen geschaffen werden: Erreichen will die Verwaltung dies durch Halteverbote und Grenzmarkierungen. Zehn der 18 Parkplätze in der kleinen Straße würden dann wegfallen. Die Änderung ist laut Brinkmann für Herbst geplant.

Wartezeiten für Radfahrer: Angemahnt hatte die Ratsgruppe auch, dass Fahrradfahrer, die vom Langen Brink oder von der Würzburger Straße aus die Hildesheimer Straße überqueren wollen, manchmal nicht Grün bekommen - möglicherweise wegen defekter Induktionsschleifen. Die Stadt will dies von Siemens untersuchen lassen. Im Zuge der neuen Verkehrsentwicklungsplanung soll auch geprüft werden, ob die Ampelregelung für Radfahrer auf der Hildesheimer Straße, die in Richtung Norden die Kronsbergstraße queren, verbessern lässt. Bislang zeigt dort stets mindestens eine der beiden Ampeln rot an.

Neue Radwegmarkierungen: Auf der Ecke Hildesheimer Straße/Koldinger Straße in Rethen ist die Markierung verblasst. Die Stadt will dies 2017, möglicherweise sogar noch in diesem Jahr ändern.

Radweg an der Wülferoder Straße: Die Straße soll zwischen Erich-Panitz-Straße und Marktstraße umgestaltet werden. Entgegen der bisherigen Planung ist dies für Herbst 2016 vorgesehen - der Ablauf habe sich wegen Unklarheiten bei der Kostenübernahme verzögert.

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Der Kapellenbrink in Alt-Laatzen soll von Fahrradfahrern künftig auch entgegen der Einbahnstraßenregelung befahren werden können.

Quelle: Daniel Junker
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