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Ab Donnerstag ist das AES-Forum dicht

Laatzen-Mitte Ab Donnerstag ist das AES-Forum dicht

Das große Umräumen hat begonnen: Ab Donnerstag will die Stadt den zentralen Erdgeschosstrakt der Albert-Einstein-Schule sanieren. Die Schule muss sich auch nach den Sommerferien auf eine Dauerbaustelle einrichten - im Forum gilt dann: Betreten verboten.

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Alles muss raus: Mitarbeiter der beauftragten Spedition transportieren die Schließfächer vom Eingangsflur in den C-Trakt der Schule.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Während die Schüler dem nahenden Ferienbeginn entgegen fiebern, haben Hausmeister, Eltern und Handwerker alle Hände voll zu tun. Das Team des Fördervereins Ganztag um Leiterin Ursula Fahlbusch etwa musste in diesen Tagen Kochgeschirr und Lagerbestände des Bistros in die Lehrküche verfrachten. Parallel entsorgen die Hausmeister die ausrangierte Einrichtung des Bistros, Mitarbeiter einer Spedition transportieren Schließfächer vom Flurbereich vor den Toiletten in den C-Trakt.

Die Zeit drängt: Bis Mittwochmittag, so lautet die Vorgabe, muss der Bereich rund um das Forum komplett geräumt sein. "Dann wird das alles zum Schwarzbereich", sagt Schulleiter Christian Augustin. Der Beginn der Sommerferien ist zugleich Startschuss für die Sanierung des sogenannten D-Bereichs. In den nächsten Monaten wird die Stadt alle Decken im Forum, dem angrenzenden Sanitärtrakt samt Fluren und Foyer herunterreißen. "Alle Holzdecken und Dämmauflagen werden dann demontiert", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Weil beim Freilegen der Decken auch die darin verbauten giftigen Fasern an die Luft gelangen, wird der Bereich von der übrigen Schule komplett abgetrennt. Nur die Handwerker dürfen dann hinein - durch eine Luftschleuse.

Die Arbeiten sind der Auftakt für eine Baustelle im Kernbereich der Schule, die etwa ein Jahr andauern wird. Zwar plant die Stadt, die Flure und Sanitärräume im Erdgeschoss nach den Sommerferien wieder zu öffnen. Das Forum samt Bistro öffnet voraussichtlich erst Anfang 2017, dann in komplett saniertem Zustand und mit mehr Platz für die Zuschauer. Wie berichtet, will die Stadt die Bühne auf die - vom Haupteingang aus betrachtet - linke Seite verschieben. "Der bisherige Regieraum fliegt raus", sagt Augustin - mit dem Effekt, dass künftig 470 statt 400 Besucher in das Forum passen. Die Technik wird dann in einem kleineren Raum untergebracht, außerdem erhält die AES eine neue Lautsprecheranlage.

Die Sanierung von Fluren und Sanitärbereich will die Stadt im laufenden Schulbetrieb machen, so dass der Zugang auch zu den anderen Trakten gewährleistet ist. Die Arbeiten sollen etwa ein Jahr dauern.

Ein Erfolg ist es für Augustin, dass der Bistrobetrieb trotz der Bauarbeiten weiterläuft: Die Eltern geben die Brötchen, Pizzen und Co. während dieser Zeit in einer der Lehrküchen aus. Die Sanierungsarbeiten im A-Turm, in dem Unterrichtsräume untergebracht sind, hat die Stadt unterdessen so gut wie abgeschlossen. Laut Augustin konnten - mit einer Ausnahme - alle Klassen, die in Container am Kiefernweg ausgelagert wurden, wieder in die AES zurück ziehen. Nach den Ferien sollen dann auch die nach dem Brand sanierten Sporthallen wieder öffnen.

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