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Stadt schiebt Rathaussanierung auf lange Bank

Laatzen Stadt schiebt Rathaussanierung auf lange Bank

Die Stadt wird ihre Pläne zur Rathaussanierung wohl auf Eis legen: Am Donnerstagabend entscheidet der Rat über eine Prioritätenliste der Bauvorhaben. Laut Entwurf bekommen Schulen, Kitas, Flüchtlinge und andere Projekte Vorrang, das Nachsehen hat die Verwaltung.

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Laatzens Rathaus muss erneuert werden. Andere Bauvorhaben sollen allerdings Vorrang bekommen.

Quelle: Dorndorf

Laatzen. Seit einigen Wochen diskutieren Laatzens Politiker hinter verschlossenen Türen darüber, welche Prioritäten die Stadt in nächster Zeit setzen soll. Denn klar ist: Angesichts der Fülle der Bauvorhaben muss die Politik entscheiden, in welcher Reihenfolge und mit welchen Nachdruck die Stadt ihre Projekte weiter verfolgt. Im Rat wird dies nun erstmals öffentlich debattiert - und wohl auch gleich beschlossen. 

Auf Platz Eins der Liste stehen die Flüchtlingsunterkünfte , eine Pflichtaufgabe der Stadt, die sie zuletzt - auch wegen der Belegung der EKS-Sporthalle - unter Zeitdruck erfüllen muss(te). Nachdem das Bürohaus an der Gutenbergstraße eingerichtet ist, haben jetzt die Erschließungsarbeiten für die Unterkunft an der Pestalozzistraße begonnen. Die neue Rethener Unterkunft an der Hildesheimer Straße ist beauftragt.

Direkt dahinter folgen Brandschutzmaßnahmen an Schulen - an der AES ist die Stadt seit längerem dabei, im Sommer kommt nun die Grundschule Rathausstraße an die Reihe. Parallel plant und arbeitet die Stadt an ihren Kindertagesstätten . Aktuell stehen Projekte in Gleidingen (Hort und Krippe), Ingeln-Oesselse (Kita/Krippe/Hort) und Alt-Laatzen (Erweiterung Kita An der Masch) auf der Agenda.

Ein dickes Brett sind die Erweiterungen der Schulgebäude , die sich auf Platz 4 der Liste finden. Allmählich Konkret werden die Pläne für die Grundschule Im Langen Feld sowie den Umbau mit Erweiterung der Grundschule Rethen. Beim Erich-Kästner-Schulzentrum stünden hingegen noch Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen aus, heißt es bei der Stadt.

Die Sportanlage Erbenholz ist gleich dahinter priorisiert. Der Neubau von Umkleiden und Sanitärräumen soll im Winter 2016 beginnen. Planungen laufen auch für die Heimatstube in der Alten Schule an der Hildesheimer Straße in Gleidingen. Auf Platz 7 folgt die geplante Feuerwache Süd (geplanter Baubeginn: Ende 2017).

Erst am Ende der Prioritätenliste führt der Beschlussvorschlag die seit Jahren geplante Rathaussanierung auf. Angesichts der aktuellen Ereignisse rund um die Flüchtlingskrise ist das Projekt nach Auskunft der Stadt ohnehin nicht entscheidungsreif, tröstet man sich im Rathaus: "Die Planungen hängen wesentlichen von der Nutzbarkeit der Gutenbergstraße 15 ab. Diese ist derzeit noch zeitlich ungewiss, daher wird im Augenblick nachrangig weitergeplant", sagt Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Mit anderen Worten: Solange die Flüchtlingskrise anhält, kann niemand exakt sagen, wann die Verwaltung das Ende 2015 erworbene Bürogebäude an der Gutenbergstraße komplett für sich selbst nutzen kann. Zurzeit sind in den oberen drei Etagen Flüchtlinge untergebracht, im unteren Bereich sollen Teile der Verwaltung einziehen.

Der Rat tagt am Donnerstag, 16. Juni, ab 18 Uhr im Forum des Erich-Kästner-Schulzentrums. Entscheiden wird dann auch über Bebauungspläne für den Marktplatz, die Rethener Flüchtlingsunterkunft und die neue Siemens-Niederlassung sowie über etliche Anträge der Initiative Pimp Your Town.

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