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Stele soll Freundschaft symbolisieren

Laatzen-Mitte Stele soll Freundschaft symbolisieren

Gemeinsam mit Vertretern von Laatzens Partnerstädten Grand Quevilly, Guben und Gubin hat Bürgermeister Jürgen Köhne am Sonnabend eine Stele vor dem Rathaus enthüllt. Die Skulptur aus französischem Kalkstein soll die Freundschaft Laatzens mit seinen Partnerkommunen symbolisieren.

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Karl-Heinz Mischner aus Guben (von links), Künstlerin Silvia Withöft-Foremny, Marc Massion, Jürgen Köhne und Bartłomiej Bartczak freuen sich über die neue Stele.

Quelle: Stephanie Zerm

Laatzen-Mitte. "Zuneigung und Vertrauen sind die Grundlagen für Gemeinschaft, Sicherheit und Frieden", heißt es auf dem Schild am Sockel der Skulptur. Dies solle auch für Laatzen und seine Partnerstädte gelten, erklärte Bürgermeister Jürgen Köhne.

Hintergrund für die Aufstellung des Kunstwerks war das Jubiläum, das die Stadt von Donnerstag bis Montag gemeinsam mit Delegationen aus ihren Partnerstädten feierte. Mit Grand Quevilly verbindet Laatzen 50 Jahre Partnerschaft, mit Waidhofen 30 und mit Gubin und Guben 25 Jahre.

"Die Enthüllung der Stele ist für mich ein ganz besonderer Höhepunkt unseres Partnerschaftswochenendes", erklärte Bürgermeister Jürgen Köhne den zahlreichen Zuschauern, die sich vor dem Rathaus versammelt hatten.

Aufgestellt wurde das Kunstwerk direkt vor dem Rathaus im sogenannten Partnerschaftshain. Dort sind bereits mehrere Bäume als Symbol für Laatzens Städtepartnerschaften gepflanzt worden. Außerdem benennt ein Wegweiser am Ende des Hains die Entfernung zu den jeweiligen Partnerkommunen.

Geschaffen hat die ineinander gewölbte Skulptur, die den Namen Zuneigung trägt, die Laatzener Künstlerin Silvia Withöft-Foremny. "Ich freue mich sehr, dass ein Stein von mir hier stehen darf", sagte sie sichtlich gerührt. Es sei das erste ihrer Kunstwerke überhaupt, das im öffentlichen Raum aufgestellt worden sei.

Die Städte Guben und Gubin hatten bereits im Frühjahr, als dort eine Delegation aus Laatzen zu Besuch war, eine Miniaturausgabe der Stele bekommen. Grand Quevilly soll eine Mini-Ausfertigung im November erhalten, wenn dort Laatzener zur Feier der 50-jährigen Städtepartnerschaft zu Besuch sind.

"Es ist wichtig, ein Zeichen für die Freundschaft zwischen den Städten zu setzen", erklärte Gubins Bürgermeister Bartłomiej Bartczak. Nun müssten jedoch auch Taten folgen und etwa gemeinsame Sportwettbewerbe und Jugendaustäusche ausgerichtet werden.

"Ich bin sehr stolz, dass der Name unserer Stadt hier als Zeichen der Freundschaft steht", sagte Grand Quevillys Bürgermeister Marc Massion. "Es ist sehr wichtig, dass Partnerschaften zwischen Völkern auf kommunaler Ebene beginnen und die Menschen miteinander in Kontakt kommen."

Von Stephanie Zerm

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