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Stadt sucht Investoren für Sozialwohnungsbau

Laatzen-Mitte Stadt sucht Investoren für Sozialwohnungsbau

Laatzen-Mitte soll wieder mehr Sozialwohnungen bekommen: Die Stadt hat am Freitag eine Ausschreibung für Architekten und Investoren veröffentlicht. Konkret geht es um die Brachfläche zwischen Erich-Panitz-Straße und Mergenthalerstraße.

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An der Mergenthalerstraße sollen Mehrfamilienhäuser entstehen - mit einem Sozialwohnungsanteil von miindestens 50 Prozent.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Dass die Stadt die Fläche erworben hat, war schon im August bekannt geworden. Nun werden Investoren und Architekten gesucht, die sich als Bewerbergemeinschaft um das Projekt bemühen.

Der Schwerpunkt der Bebauung soll bei Sozialwohnungen liegen. Mindestens die Hälfte, so die Vorgabe, soll an Menschen mit geringem Einkommen gehen. Die bei der Wohnungsbauförderung  vorgeschriebene Nettokaltmiete liegt derzeit bei 5,60 Euro pro Quadratmeter - festgeschrieben zunächst für drei Jahre. Die Nutzung als Sozialwohnung ist für 20 Jahre verbindlich.

Mit dem Konzept haben sich SPD, Grüne und Linke im Rat durchgesetzt. Die Ratsgruppe hatte eine Sozialwohnungsquote von 25 bis 50 Prozent gefordert, Skepsis kam seinerzeit  von Teilen der CDU und GFW. Nach Angaben der Stadt fiel der Ratsbeschluss am 29. September hinter verschlossenen Türen.

Einen Bieterkampf wie beim Flebbehof, bei dem am Ende das Konzept mit dem höchsten Grundstückspreis gewonnen hatte, wird es in Laatzen-Mitte nicht geben: Die Stadt will den Kaufpreis für die 4790 Quadratmeter große Fläche auf 1.006.500 Euro festschreiben - das entspricht einem Preis von 210 Euro pro Quadratmeter.

Noch unklar ist, wie viele Wohnungen in dem Bereich überhaupt entstehen können: Die Stadt kann sich durchaus vorstellen, an der Erich-Panitz-Straße Gewerbe, Büros oder Dienstleistungsangebote zuzulassen, um einen Schallschutz für die Wohnbebauung zu erreichen. Berücksichtigt werden müssten auch die Lärmemissionen, die vom angrenzenden Gewerbegebiet ausgehen.

Das Bewerbungsverfahren wird zweistufig sein. Im ersten Schritt müssen Interessenten ihre finanzielle, personelle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sowie Referenzobjekte belegen - bis zum 8. November. Eine Auswahl von sechs Interessenten wird dann in einer zweiten Phase aufgefordert, bis Februar 2017 architektonische, städtebauliche und nutzungsbezogene Konzepte für das Grundstück vorzulegen. Die Entscheidung will die Stadt im Frühjahr 2017 treffen, der Hochbau könnte ein Jahr später beginnen.

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