Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Stadt sucht Standorte für E-Mobil-Ladestationen

Laatzen Stadt sucht Standorte für E-Mobil-Ladestationen

Die Stadt Laatzen will den Ausbau der Elektromobilität voranbringen - allerdings auf Sparflamme: Laatzens Fachpolitiker haben jetzt beschlossen, dass die Verwaltung Standorte für Ladestationen sucht und Kontakt zu möglichen Betreibern aufnimmt. Ladestationen in Eigenregie will aber offenbar keiner.

Voriger Artikel
Bauverwaltung zieht in bisheriges Gesundheitsamt
Nächster Artikel
Sprachlernklasse kommuniziert mit der Kamera

Bekommt Laatzen weitere Ladestationen für Elektroautos? Die Stadt will mit Betreibern Kontakt aufnehmen.

Quelle: Michael Kappeler (dpa)

Laatzen. Auf den Weg gebracht hat die Idee die Gemeinschaft Freier Wähler mit einem Ratsantrag. Daraufhin hat die Stadtverwaltung jetzt Möglichkeiten aufgezeigt, wie das Thema konkret verfolgt werden kann. "Ökologisch und im Hinblick auf den Klimaschutz sinnvoll sind Ladesäulen, wenn der Strom aus Erneuerbaren Energien kommt", so die Einschätzung im Rathaus. Erreicht werden könnte dies mit Solarzellen auf den Ladestationen - und einem sogenannten Lastmanagement: Damit wären Ladesäulen in der Lage, den abzugebenden Strom an die erzeugte Ökostrom-Leistung anzupassen. Mit anderen Worten: Scheint zu wenig Sonne oder weht zu wenig Wind, kann dies dazu führen, dass nichts abgezapft werden kann. Die Stadtwerke Hannover förderten solche Anlagen mit 500 Euro pro Säule.

Technisch schwebt der Verwaltung eine Ladeleistung von zwei mal 22 Kilowatt vor. Damit ließen sich Fahrzeuge mit entsprechender Batterie - beispielsweise ein Renault ZOE - in einer Stunde voll aufladen. Zu achten wäre auch auf Vandalismusschutz und Bezahlmöglichkeiten per Handy oder RIFD-Karte. Drei solche Ladestationen würden abzüglich einer Förderung durch den Proklima-Fonds 18.000 bis 28.500 Euro kosten.

Bislang gibt es in Laatzen zwei öffentliche E-Tankstellen beim ADAC in Rethen sowie beim Golfclub Gleidingen. "Weitere Ladesäulen sollten dort aufgestellt werden, wo möglichst viele Nutzer profitieren können", schlägt die Stadt vor. Beispiele seien der Parkplatz P2 am Leine-Center, das Aqualaatzium, das Klinikum Agnes Karll und das Erich-Kästner-Schulzentrum.

Laatzens Fachpolitiker unterstützen die Idee - offen bliebe allerdings die Frage nach dem Betreiber. "Die Versorgung sollte auf privater Basis stattfinden", findet auf jeden Fall Angelika Rohde (CDU). Auch Gerd Apportin (Grüne) merkte in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses an: "Wenn eine private Initiative an uns herantritt, sind wir bereit, Hilfestellung zu leisten." Der Prüfauftrag an die Stadtverwaltung wurde einstimmig beschlossen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6smrfws5zc21e33b6er2
Zirkus beschließt das Jahr mit Weihnachts-Show

Fotostrecke Laatzen: Zirkus beschließt das Jahr mit Weihnachts-Show