Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Stadt wartet auf Küchen für Flüchtlingsheim

Laatzen-Mitte Stadt wartet auf Küchen für Flüchtlingsheim

Seit Ende Januar ist die neue Flüchtlingsunterkunft an der Pestalozzistraße fertig. Dennoch kann das Gebäude noch nicht in Betrieb gehen: Die Stadt wartet derzeit noch auf den Einbau der Küchen, die erst im März geliefert werden. Anfang April sollen dann die ersten Familien einziehen.

Voriger Artikel
Stadt will Auskünfte nach Zeitaufwand berechnen
Nächster Artikel
Schulsozialarbeit: Politik fordert mehr Stellen

Die Flüchtlingsunterkunft an der Pestalozzistraße ist eigentlich bezugsfertig - würden nicht noch die Küchen fehlen.

Quelle: Dorndorf

Laatzen-Mitte. Am 26. Januar sei das Gebäude nach Abschluss der Bauarbeiten abgenommen worden, heißt es bei der Stadt auf Anfrage. Der Einzugstermin steht allerdings erst in einigen Wochen an, weil die Küchen noch fehlen: "Die Küchen konnten erst bestellt werden, nachdem das Haus fertig war", begründet Stadtsprecher Matthias Brinkmann den wochenlangen Leerstand. Die Lieferfrist des beauftragten Küchenbauers betrage mehrere Wochen - deshalb würden die insgesamt 13 Küchen erst ab dem 20. März eingebaut.

Mit Mehrkosten sei der Leerstand nicht verbunden: Die Stadt habe bewusst die Bauabnahme abgewartet, bevor die Mietverträge der bestehenden Unterkünfte gekündigt werden. "Wir wollen das geordnet machen und uns nicht unter Druck setzen. Es wäre fatal gewesen, wenn wir zu früh gekündigt hätten", sagt Brinkmann - zumal sich die Bauarbeiten zwischenzeitlich tatsächlich verzögert hätten. Als Einzugstermin für die ersten Bewohner sei der 1. April anvisiert. Wie berichtet, war dies ursprünglich für Anfang Januar vorgesehen.

Die Unterkunft ist ein wichtiger Baustein im Konzept zur Flüchtlingsunterbringung in Laatzen. Im Gegensatz zur großen Sammelunterkunft an der Gutenbergstraße werden im Gebäude am Wendehammer der Pestalozzistraße Familien untergebracht. 13 Wohneinheiten bieten dort Platz für jeweils vier bis sechs Personen, insgesamt sind 68 Plätze entstanden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6wrodizs1031j2fc98kf
Jeder Dritte fühlt sich in Laatzen unsicher

Fotostrecke Laatzen: Jeder Dritte fühlt sich in Laatzen unsicher