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Stadt will Alt-Laatzener Schule 2016 sanieren

Alt-Laatzen Stadt will Alt-Laatzener Schule 2016 sanieren

Im Sommer 2016 sollen die Bauarbeiten an der Alt-Laatzener Grundschule beginnen. Für 2,3 Millionen Euro wird der Brandschutz durch neue Feuermelder, Türen und Fluchtwege verbessert. Zudem wir ein neuer Fahrstuhl eingebaut. Die Klassen beziehen während der einjährigen Bauzeit den ehemaligen Hauptschultrakt.

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Geschätzt 2,3 Millionen Euro will die Stadt in die Sanierung der Grundschule an der Alten Rathausstraße stecken. Köhler

Quelle: Astrid Köhler

Alt-Laatzen. Ein Planungsbüro hatte im vergangenen Jahr ein Brandschutzkonzept für die Einrichtung an der Alten Rathausstraße erarbeitet. Vor allem im Hauptgebäude, dem sogenannten B-Trakt, hat die Stadt demnach Etliches zu tun. Das Konzept sieht unter anderem die Einrichtung von Brandabschnitten, zusätzliche Fluchtwege, die Erweiterung der Brandmeldeanlage und den Einbau von Brandüberschlagswänden im Atrium vor. Dort soll zugleich ein Fahrstuhl installiert werden, über den die beiden Obergeschosse des Hauptgebäudes und das erste Obergeschoss von C- und D-Trakt (dem ehemaligen Hauptschultrakt) künftig barrierefrei erreichbar sind.

Unterm Strich rechnet die Verwaltung mit Kosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Darin enthalten sind auch die Erneuerung der Elektrik, Wärmeschutzverglasung am Haupteingang, neue Decken und die Sanierung der Aula- und Lehrertoiletten.

Die Klassen, die derzeit noch im Hauptgebäude unterrichtet werden, verlegt die Schule im nächsten Unterrichtsjahr in den früheren Hauptschultrakt. Die Hauptschule war im vergangenen Jahr aufgelöst worden.

Laut Rektorin Karin Olbrich wird es während der Bauphase zwar enger, jede Klasse behalte aber auch im nächsten Schuljahr einen eigenen Klassenraum. Sie begrüße es ausdrücklich, dass die Stadt die Brandschutzsanierung mit anderen Reparaturen verbinde, sodass die Schule nach Abschluss der Arbeiten voraussichtlich für Jahre Ruhe habe. Bei der Planung sei die Schule einbezogen worden, sagte die Rektorin.

Sanierungsstau: Stadt stellt zwei Hochbauer ein

Die Sanierung der Alt-Laatzener Grundschule ist nur eines von vielen Hochbauprojekten, das die Stadt derzeit in Angriff nimmt. Noch in diesem Jahr wird mit umfangreichen Bauarbeiten an der Albert-Einstein-Schule und vor allem am Erich-Kästner-Schulzentrum begonnen. Parallel laufen die Planungen für die Rathaussanierung und die Erweiterung der Grundschule Rethen. Um dem Sanierungsstau beizukommen, setzt die Stadt auf Neueinstellungen. Zum 1. Juni habe ein neuer Kollege im Bereich Hochbau seinen Dienst aufgenommen, am 1. Juli soll die nächste Einstellung folgen, berichtet Stadtsprecher Matthias Brinkmann. Angesichts der aktuell regen Bautätigkeit ist es offenbar schwer, geeignetes Personal zu finden: Eine der beiden Stellen habe die Verwaltung zweimal ausschreiben müssen, sagt Brinkmann – mangels Bewerbern. Die nun anstehende Sanierung der Alt-Laatzener Grundschule habe keine Auswirkungen auf die Großprojekte an den übrigen Schulen, versichert der Stadtsprecher.

jd

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