Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Politiker fordern preiswertere Üstra-Tickets

Laatzen Politiker fordern preiswertere Üstra-Tickets

Verbesserungen im Nahverkehr, bessere Radwege und mehr Licht auf einem Laatzener Fußweg fordern Laatzens Ratspolitiker. Drei Anträge, die aus dem Projekt "Pimp Your Town" hervorgegangen sind, hat der Fachausschuss jetzt glatt durchgewunken. Ob's was bringt, ist zumindest in Teilen unwahrscheinlich.

Voriger Artikel
Das schleichende Ende der Telefonzelle
Nächster Artikel
Vermeintliches Feuer legt Bahnverkehr lahm

Zu teuer, zu schlecht angebunden: Auf Anregung der Schüler des Projekts Pimp Your Town fordern Laatzens Politiker preiswertere Üstra-Tickets, WLAN in Stadtbahnen und eine engere Taktung nach Schulschluss und nachts.

Quelle: Dorndorf (Archiv)

Laatzen. Laatzens Schüler, die im Februar beim Projekt "Pimp Your Town" mitgemacht haben, erleben derzeit so etwas wie einen politischen Siegeszug. Keine Ausschusssitzung, in der nicht Anträge, die auf das Projekt zurückgehen, beschlossen werden. Am Montagabend standen nun die Thema Nahverkehr, Rad- und Fuwege auf der Tagesordnung.

Lange diskutiert wurde dabei nicht. Das lag wohl auch daran, dass die Stadt gerade beim Nahverkehr nicht allzu viel Einfluss auf die Entscheidungsträger bei Üstra und Region hat - und Entscheidungen nicht selbst bezahlen muss. So beschloss der Stadtentwicklungsausschuss gleich mit, dass die Verwaltung sich für WLAN in den Stadtbahnen, geringere Fahrpreise für Jugendliche, mehr Hochbahnsteige und mehr Stadtbahnen und Busse vor und nach Schulschluss sowie abends und nachts einsetzen soll.

Zwei der Vorschläge hat die Region allerdings ohnehin auf der Agenda, wie die Verwaltung anmerkte: So habe die Regionsversammlung Ende 2015 freies WLAN in Bussen, Stadtbahnen, S-Bahnen und Regionalzügen gefordert. Die Umrüstung auf Hochbahnsteige sei laut Gesetz bis 2022 anzustreben - fest im Blick habe die Region die beiden Rethener Haltestellen Pattenser Straße und Galgenbergweg bereits bis 2019. Bei den Fahrpreisen und der Taktung hat Bürgermeister Jürgen Köhne nun den Auftrag, entsprechend bei der Region vorstellig zu werden.

Schüler wollen bessere Fahrradwege: Beschlossen wurde auch der Antrag, Fahrradwege in Laatzen sicherer zu machen -  insbesondere die zwischen Rethen und Laatzen-Mitte sowie Rethen und Gleidingen. Die Stadt will das Thema in den nächsten Verkehrsentwicklungsplan aufnehmen, über den Ende 2017 entschieden werden soll. "Gerade der Radweg zwischen Rethen und Gleidingen ist schon lange ein Thema", sagte Angelika Rohde (CDU).

Mehr Licht für Fußgänger: Zu dunkel ist den Schülern der Verbindungsweg zwischen Erich-Panitz-Straße und Senefelderstraße in Laatzen-Mitte. Die Stadt nahm den Hinweis dankbar auf und hat bereits die Reparatur der dortigen Laterne in Auftrag gegeben. Außerdem sollen Äste, die vor Laternen hängen, zurückgeschnitten werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Laatzen-Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
doc6sn6xlojv6bazd48df0
Grasdorferin berichtet über Wiederaufbau in Nepal

Fotostrecke Laatzen: Grasdorferin berichtet über Wiederaufbau in Nepal