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Städte richten sich auf Warnstreiks ein

Laatzen-Mitte Städte richten sich auf Warnstreiks ein

Die Gewerkschaft Verdi hat für nächste Woche eintägige Warnstreiks im öffentlichen Dienst angekündigt. Wann es die Kitas und Co. in Laatzen, Hemmingen und Pattensen treffen wird, ist derzeit völlig unklar. Die Städte streben Notdienstvereinbarungen an, falls es zum Ausstand kommen sollte.

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Möglicherweise werden nächste Woche auch Kitas in Laatzen und Hemmingen bestreikt.

Quelle: Stephan Jansen

Laatzen-Mitte. Die wochenlangen Streiks in den Kindertagesstätten sind Eltern in Laatzen und Hemmingen noch in schlechter Erinnerung. In der nächsten Woche könnte es erneut zu Schließungen kommen. Über den genauen Zeitpunkt war am Donnerstag - dem Tag, nachdem Verdi Warnstreiks angekündigt hat - auch vor Ort nichts zu erfahren. "Wir werden Streiks drei Tage vorher ankündigen", sagte Ludger Oldeweme, Verdi-Vertrauensmann für den Bereich Laatzen. Gestreikt werde jeweils für einen Tag.

Genaueres ist auch bei der Laatzener Verwaltungsspitze unbekannt. "Bislang sind uns keine Streikpläne konkret für die Stadtverwaltung bekannt. Ich hoffe nur, dass das Ausmaß des Streiks hier nicht dazu führt, Dienstleistungen einschränken zu müssen“, sagt Bürgermeister Jürgen Köhne. "Sobald uns Pläne bekannt werden, werden wir natürlich versuchen, die Einschränkungen über Notfallvereinbarungen zu klein wie möglich zu halten", ergänzt Stadtsprecher Matthias Brinkmann.

Die Stadt Hemmingen versucht unterdessen in den Kitas zu ermitteln, wie viele Kollegen bei einem möglichen Streik ausfallen dürften. "Es zeigt sich nach meinem bisherigen Kenntnisstand, dass wir nicht so stark betroffen sein werden", sagt die Erste Stadträtin Regina Steinhoff - ähnlich wie beim Kita-Streik 2015. "Wir versuchen, für eintägige Streiks mit Hilfe von Aushilfskräften, der Umschichtung von Personal oder der Vergrößerung von Gruppen Notlösungen zu schaffen." Die Eltern würden im Vorfeld informiert.

Da in Pattensen alle Kitas in privater Trägerschaft sind, läuft der Betrieb dort wie gewohnt weiter. Auch an anderer Stelle werden keine größeren Einschränkungen erwartet. "Aus der Erfahrungen der letzten Jahre kann man sagen, dass eine mögliche Streikbeteiligung sehr verteilt auf alle Fachbereiche stattfindet und die Arbeit wahrscheinlich von den verbleibenden Kollegen so weit möglich aufgefangen wird", sagt Stadtsprecherin Renate Riedel.

Im Gegensatz zu 2015 geht es diesmal um alle Dienstleistungen der Städte und Gemeinden. Außer den Kindertagesstätten kann es beispielsweise die Müllabfuhr, kommunale Schwimmbäder, Kliniken und den Nahverkehr treffen. Verdi hat angekündigt, alle Beschäftigten zur Teilnahme aufzurufen.

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