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Stiftung Grasdorf enthüllt Ortsschild

Laatzen Stiftung Grasdorf enthüllt Ortsschild

Feierstimmung vor der Leinebrücke und am altem Festplatz: Die Stiftung Grasdorf an der Leine hat am Freitag Mittag das erste von sechs Ortseingangsschildern enthüllt. Diese weisen auf den historischen Ortskern des erstmals im 13. Jahrhundert als Gravestorpe erwähnten Dorfes hin.

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Der Freundeskreis der Stiftung Grasdorf an der Leine kommt zur feierlichen Enthüllung des ersten Ortseingangsschildes zwischen Leinebrücke und Alter Feuerwache zusammen. Walter Battermann hält vorab ein kurze Rede.

Quelle: Astrid Köhler

Grasdorf. Die Rodung und Besiedlung sei vermutlich von dieser Stelle nahe der Leine aus bis zu den Dörfern Wülferode und Debberode erfolgt, sagte Walter Battermann kurz vor der Enthüllung. "Man kann sich vorstellen, was sich hier an diesem Platz im Laufe der Jahrhunderte alles abgespielt hat." Der mit der Stadtverwaltung abgestimmte Standort des Schildes ist noch in anderer Sicht besonders. "Ich stehe hier auf dem Grundstück, der ganz, ganz alten Feuerwache", sagte Battermann mit dem Schild zur Linken und Blick auf die als Naturschutzzentrum genutzte alte Feuerwache.

Zwei Damen mit Vornamen Bärbel schritten sodann zur "bärbilonischen Enthüllung", wie Battermann ankündigte: "Die Stiftung Grasdorf an der Leine möge wachsen und gedeihen, wie die Steckrüben am Fuße des Kronsbergs und wie der Wein an den Ufern der Leine - Prost". Nachdem alle der rund 20 Zuschauer mit Grasdorfer Rotwein angestoßen hatten wurde das Schild mit Leinewasser übergossen und auf den Namen "Bärbel" getauft.

Fast zwei Jahre lang dauerte die Vorbereitung dieses Tages mit der Enthüllung des ersten Ortseingangsschildes. Sie hätten viel geredet und diskutiert, welches Bild und welcher Text darauf kommen, wie groß das Schild werden und wo es stehen sollte, bestätigte die Gruppe um Walter Battermann und Helmut Flohr. Schließlich wurden sie sich einig – auch mit der Stadt. Die sechs Alu-Schilder mit zwei Daten zur Geschichte des Bauerndorfes (erste urkundliche Erwähnung im 13. Jahrhundert und 1964 Zusammenschluss mit Laatzen) sowie dem Hinweis auf Sehenswürdigkeiten und dem Brunnen im Bild sind nun fertig.

Die übrigen Schilder sollen bis Mitte Oktober noch an fünf weiteren Stellen rund um den alten Ortskern aufgestellt werden, dann aber ohne Feierstunde: am südlichen Dorfrand, an der Ecke Amt Thie/Am Südtor, an der Ecke Neuer Schlag/Krummer Straße sowie am Langen Brink/Reinekamp und Reinekamp/Am Hohen Ufer.

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