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Kita-Beiträge rauf? Köhne legt Sparpaket vor

Laatzen Kita-Beiträge rauf? Köhne legt Sparpaket vor

Die Stadt Laatzen erwägt, angesichts leerer Kassen Gebühren zu erhöhen und Angebote zu streichen. Auf der Streichliste für 2016 stehen unter anderem die Einführung einer Leihgebühr in der Bücherei und höhere Kita-Beiträge.

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Die Kita-Gebühren sind laut Stadtverwaltung seit 1998 nicht mehr erhöht werden. Zum 1. Januar könnte sich dies ändern.

Quelle: Daniel Junker

Laatzen. Die Sparvorschläge hat die Verwaltung jetzt Laatzens Ratspolitikern vorgelegt - Reaktionen gibt es noch nicht. Die gute Nachricht: Eine Erhöhung von Grund- oder Gewerbesteuer ist diesmal nicht vorgesehen. Die aus Sicht der jeweils Betroffenen schlechte: Unter anderem sollen Gebühren erhöht werden - und manche Angebote stehen auf dem Prüfstand.

Das sogenannte Haushaltssicherungskonzept umfasst insgesamt 39 Punkte. Einige davon stehen schon seit Jahren auf der Liste und werden Jahr für Jahr neu geprüft. Es gibt aber auch einige Vorschläge, die neu sind oder konkreter werden. Dazu zählt das Thema Kita-Entgelt. Um zwei Prozent, so schlägt es Bürgermeister Jürgen Köhne vor, sollen die Beiträge im nächsten Tag angehoben werden. Er verweist darauf, dass die letzte Erhöhung Jahre zurückliegt. "Seit 1998 ist da nichts passiert." Er strebe bewusst eine maßvolle Steigerung an. "Wir gehen da nicht mit einem großen Sprung ran, um den Eltern planbare Größen für die nächsten Jahre an die Hand zu geben", sagt Köhne.

Die wichtigsten weiteren Vorschläge im Überblick:

Leihgebühr in der Stadtbücherei: Bislang ist die Nutzung der Laatzener Bücherei kostenlos. Dies soll sich ab 1. Januar ändern. Das Konzept sieht eine Gebühr in Höhe von 20 Euro für Erwachsene vor, Kinder können auch künftig gratis leihen. 34.200 Euro erhofft sich die Stadt an Mehreinnahmen.

Festplätze aufgeben: Konkret ist auch der Vorschlag, die Festplätze in Laatzen-Mitte und Rethen aufzugeben. Ab 1. Januar, so steht es im Papier, könnte auf die Unterhaltung verzichtet werden, so dass sich jährlich 12.800 Euro, im ersten Jahr sogar 24.300 Euro sparen ließen. Sollte der Punkt beschlossen werden, würden die Plätze verkauft. Für den Laatzener Festplatz bemüht sich die Stadt schon seit Längerem um einen Käufer.

Ferienpass streichen: Sollen Laatzens Kinder auf den Sommerferienpass und ihre Jugendtreffs verzichten? 139 Angebote hatte die Jugendpflege im vergangenen Jahr gemacht. Angesichts des geringen Spareffekts - 6200 Euro - erscheint die Einstellung des Programms wenig effektiv. Und: Diese schon ältere Idee wurde bereits in den Vorjahren nicht umgesetzt.

Jugend- und Seniorentreffs schließen: Ebenfalls seit Jahren kursiert die Idee, die Seniorentreffs in Gleidingen, Ingeln-Oesselse und Alt-Laatzen zu schließen. Gleiches gilt für die Jugendtreffs. Beide Vorschläge wurden bislang stets vom Rat abgelehnt.

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