Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Suche für Real-Nachfolge läuft

Laatzen-Mitte Suche für Real-Nachfolge läuft

Was wird aus dem Real-Markt am Leine-Center nach der Schließung im Juli 2014? Der Center-Betreiber ECE gab am Montag bekannt, dass die Verhandlungen mit möglichen Interessenten bereits fortgeschritten seien. Auch im Laatzener Rathaus ist man optimistisch.

Voriger Artikel
37-jährige Frau überfallen
Nächster Artikel
Feuer im Treppenhaus gelegt

Der Eingang zum Real-Markt am Nordeingang des Leine-Centers wird im Juli 2014 zum letzten Mal für Kunden geöffnet sein.

Quelle: Johannes Dorndorf

Laatzen. „Wir sind in guten Gesprächen mit anderen, die auf die Fläche möchten“, sagte ECE-Sprecher Robert Heinemann am Montag auf Anfrage. Es sei zwar noch nichts in trockenen Tüchern - „aber wir sind in fortgeschrittenen Gesprächen“. Hintergrund: Darüber, dass der Mietvertrag mit Real endet und der Lebensmittelkonzern diesen nicht verlängern würde, sei man sich schon seit Längerem im Klaren.

Für eine Nachfolgelösung spricht auch eine weitere Nachricht, die erst am Montag bekannt wurde. So sind die bisherige Real-Immobilie und der Rest des Leine-Centers inzwischen in einer Hand: Wie berichtet, hatte das Immobilienunternehmen CBRE Global Investors beim Erwerb des Centers vor knapp einem Jahr das Leine-Center erworben. Erst jetzt wird klar, dass in den Deal auch der Real-Markt eingeschlossen war, der zuvor einem anderen Eigentümer als dem des Centers gehörte. „Es ist natürlich einfacher, wenn alles in einer Hand liegt“, erläutert ECE-Sprecher Heinemann.

Welches Sortiment an dem Standort künftig vorgehalten wird, sei noch nicht abschließend entschieden, heißt es bei ECE. Man sei aber unter anderem in Gesprächen über ein Lebensmittelangebot.

Bürgermeister Thomas Prinz äußerte sich optimistisch darüber, dass eine kurzfristige Nachfolge realisiert wird. „Ich gehe davon aus, dass eine Nachfolgelösung zum Vorteil von Laatzen sein wird“, sagte der Verwaltungschef. Die neuen Eigentümer hätten sich vor einiger Zeit im Rathaus vorgestellt. Er habe dabei den Eindruck gewonnen, dass das Unternehmen bei seinen Investments sehr strukturiert vorgehe und eine Lösung finde, die zu Laatzen-Mitte passt.

Unterm Strich hofft Prinz, dass es am Ende ein Ergebnis wie bei Hertie gibt. „Wenn es sich so entwickelt wie damals, entstehen am Ende mehr Arbeitsplätze, von denen hoffentlich auch die Real-Mitarbeiter profitieren können.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6wcro9u2f02uknj5j96
Marktteich-Anwohner protestieren gegen Stadtpläne

Fotostrecke Laatzen: Marktteich-Anwohner protestieren gegen Stadtpläne