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Visitation führt Superintendenten in Fachpflegeheim

Laatzen-Mitte Visitation führt Superintendenten in Fachpflegeheim

Der Superintendent des Kirchenkreises Laatzen-Springe Detlef Brandes hat im Zuge seiner zweiwöchigen Visitation bei der Laatzener Thomasgemeinde mit einem Team auch das dort gelegene Fachpflegeheim Wilkening besucht. Dessen Gesamteindruck dort war ebenso wie von der Arbeit in der Gemeinde "positiv".

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Rundgang im Fachpflegeheim Wilkening: Im Rahmen der Visitation der Thomasgemeinde lernen der Superintendent des Kirchenkreises Laatzen-Springe Detlef Brandes (Mitte) und Pastorin Ilka Straeck (rechts) auch die Hundetherapie kennen. Mit der Leiterin der tagesstrukturienreden Maßnahmen Fatima Wachholz (von links), der für das Belegungsmanagement zuständige Ulrike Schneider und deren Hunden Eyla und Gina besuchen sie einen an Chorea Huntington erkrankten Bewohner in seinem Zimmer.

Quelle: Astrid Köhler

Laatzen-Mitte. Brandes informierte sich vergangene Woche mit dem Öffentlichkeitsbeauftragten der Superintendentur Stephan Schwier sowie Pastorin Ilka Straeck über die Arbeit des 2013 eröffneten Hauses von Anne Wilkening. Dort werden 197 Bewohner verschiedenen Alters  und mit unterschiedlichen psychologisch-neurologischen Erkrankungen, wie Multiple-Sklerose, Schlaganfall, Chorea Huntington (auch "Veitstanz" genannt), schwerer Depression und Schizophrenie sowie Menschen mit Schädel-Hirn-Traumata und auch Wachkomapatienten betreut. Bei vielen gebe es Doppeldiagonstiken wie Schlaganfall und Depression, erklärte die für das Belegungsmanagement zuständige Ulrike Schneider. Alle Bewohner bräuchten Hilfe zur Pflege im körperlichen Bereich, eine auf sie zugeschnittene Tagesstruktur und werden ihren Möglichkeiten entsprechend gefördert und gefordert.

Die konzeptionelle Arbeit des Fachpflegeheims, die auch eine Tiertherapie mit Hunden beinhaltet, sowie der Rundgang durch das farblich gestaltete Haus beeindruckte Brandes und sein Team nachdrücklich, betonte Schwier: "Vielen ist nicht bewusst, welches Spezialpflegeheim in Laatzen vorhanden  ist. Es ist interessant, wie die Leute dort arbeiten."

Weitere außerkirchliche Stationen beim Besuch des Superintendenten und seines Teams in der Thomasgemeinde waren die Grundschulen Pestalozzistraße und Im Langen Feld, die Förderschule am Kiefernweg sowie der Albert-Einstein-Schule.

Zudem standen bei der Visitation noch viele weitere Treffen an, vor allem mit Mitarbeitern der Gemeinde: bei Gottesdiensten, Gruppenbesuchen und Konferenzen - hier auch bei gemeindeübergreifend bei der Regionalkirche Laatzen - sowie im Bereich Kirchenmusik.

Sie habe die Visitation als "sehr wertschätzend erlebt, sowohl für die Haupt- als auch die Ehrenamtlichen", sagte Pastorin Ilka Straeck. Der Besuch sei zugleich eine Rückschau auf die Arbeit der vergangene sechs Jahre gewesen. In diese Zeit fallen unter anderem der Verkauf des Kirchlichen Kontaktzentrums mit den räumlichen Veränderungen, der Pastorenwechsel - Reinhard Surendorff ging, Heike Linke kam -  sowie der Bau der neuen Orgel und der Krippenanbau am Thomaskindergarten.

"Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren viel geleistet", beschrieb Schwier die Sicht der Superintendentur. Die Visitation werde mit einem positiven Gesamteindruck abgeschlossen.

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Von Astrid Köhler

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