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TSV stimmt klar für Hort-Nutzung im Klubhaus

Ingeln-Oesselse TSV stimmt klar für Hort-Nutzung im Klubhaus

Aus Sicht des TSV Ingeln-Oesselse ist der Weg frei für eine Nutzung des Klubhauses als Hort. 30 der 31 erschienenen Mitglieder stimmten am Freitag bei der außerordentlichen Versammlung für die ab August angestrebte Mitnutzung des Obergeschosses durch eine Hortgruppe. Der Verein sieht viele Vorteile.

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31 Mitglieder sind bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des TSV Ingeln-Oesselse dabei. 30 von ihnen stimmen für die Einrichtung des Hortes, ein Mitglied enthält sich. 

Quelle: Junker

Ingeln-Oesselse. Der zweite Vorsitzende des TSV, Christoph Dreyer, hob die Chancen sowohl für den Ort als auch für den Verein hervor. Das direkt an die Grundschule angrenzende Sportgelände mit dem Klubhaus sei für die Hortkinder schnell zu erreichen. Die Vermietung einiger Räume des Obergeschosses seien für den Verein wenig problematisch: Sie würden an Schulnachmittagen sowieso nur selten genutzt. Zu Zeiten der Betreuung der Kinder im Klubhaus habe der Hort allerdings Vorrang. Einschränkungen könnte es aufgrund des geringeren Platzes allerdings für Feierlichkeiten geben. "Der Raum ist dafür dann vielleicht nicht mehr so attraktiv" sagte Dreyer. 2015 habe es dort allerdings lediglich drei private Feiern gegeben, 2014 sogar nur eine.

Die Nutzung durch für eine Hortgruppe mit 20 Kindern bringe dem TSV aus Dreyers Sicht langfristig sogar Vorteile: Durch die Mieteinnahmen könne der Verein Rücklagen für die mittelfristig notwendige Sanierung der Sportgaststätte im Erdgeschoss bilden. Diese müsse aus Vereinsmitteln finanziert werden, Zuschüsse durch die Sportförderung gebe es dafür nicht.

Trotz des klaren Mitgliedervotums und der grundsätzlichen Bereitschaft und positiven Bewertung der Stadt Laatzen, ist die Entscheidung für einen Hort noch nicht gefallen. Die politischen Gremien müssen noch entscheiden. Dies scheint aber nur noch eine Formsache zu sein, denn die zuständige Mitarbeiterin des Kultusministeriums hat dem Verein zufolge in der vergangenen Woche für das generelle Vorhaben bereits grünes Licht gegeben. Zusammen mit dem Mitgliedervotum sind die größten Schritte bereits getan.

In Kürze will der Verein zusammen mit Vertretern der Stadt Arbeitsgruppen zusammenstellen. Sie beraten, wer welche baulichen Maßnahmen übernimmt und wer dafür die Kosten trägt. Die TSV-Räume sollen nur befristet als Hort genutzt werden - derzeit ist das Jahr 2020 im Gespräch. Langfristig soll der Hort direkt an die Schule umziehen.

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Verein und Hortgruppe teilen sich Obergeschoss im Klubhaus Der TSV und die Hortgruppe werden sich in den nächsten Jahren das Obergeschoss des TSV-Clubhauses teilen. In den großen Hauptraum soll eine Zwischenwand eingezogen werden, in die aufgrund des notwendigen Lichteinfalls vermutlich eine Glasscheibe eingesetzt wird. Ein 40 Quadratmeter großer Raum wird dann ausschließlich vom Hort genutzt. Den Platz auf der anderen Seite der neuen Wand teilen sich der TSV und der Hort zeitlich auf.

Zu den Betreuungszeiten darf der Raum vom TSV nicht genutzt werden. Die Toilette im Obergeschoss soll per Zwischenwand in einen Bereich für Jungen und einen für Mädchen aufgeteilt werden. Nach außen kippbare Dachfenster sollen für mehr Licht sorgen.

Der Sportraum im Obergeschoss bleibt dem TSV vorbehalten - er ist schon jetzt durch einen separaten Eingang auf der Rückseite des Gebäudes zu erreichen. Dieser Eingang dient auch als zweiter Fluchtweg für die Kinder. Auch der Geschäftsraum bleibt vom Hortbetrieb unberührt.

Erleichterung zeichnet sich ab

Eltern von noch unversorgten Hortkindern dürften die Entscheidung des TSV mit großer Erleichterung aufnehmen, zumal die zuvor von der Verwaltung verfolgte Variante, einen Hort im städtischen Gebäude der Alten Schule in Ingeln einzurichten, auf großen Widerstand gestoßen war. Eltern, Ortsratspolitiker und Vertreter der dortigen Vereine, die Chorgemeinschaft Ingeln und der Heimatbund, führten unter anderem die größere Entfernung von der Grundschule, die Lage an der Hauptstraße sowie die eingeschränkten Möglichkeiten im und vor dem Haus an. Dem entsprechend sprachen am Freitag Vertreter der Chorgemeinschaft und des Heimatbundes den Vereinsmitgliedern ihren Dank für die Zustimmung aus.

Die Gründung einer weiteren Hortgruppe zum neuen Schuljahr ist in Ingeln-Oesselse dringend erforderlich. Zuletzt gab es für die 30 vorhandenen Plätze 60 Anmeldungen.

von Daniel Junker

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